ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2001Brustkrebsfrüherkennung: Kenntnisstand und Akzeptanz in der weiblichen Bevölkerung

MEDIZIN

Brustkrebsfrüherkennung: Kenntnisstand und Akzeptanz in der weiblichen Bevölkerung

Dtsch Arztebl 2001; 98(34-35): A-2178 / B-1849 / C-1741

Kaufmann, Manfred; Beckmann, Matthias W.; Meden, Harald; Minckwitz, Gunter von; Paepke, Stefan; Schwarz-Boeger, Ulrike; Schultz-Zehden, Beate; Beck, Heike; Kiechle, Marion

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Zusammenfassung
Maßnahmen zur Krebsfrüherkennung, speziell das Mammographie-Screening, setzen Wissen und Akzeptanz voraus, um eine hohe Teilnahmequote zu erreichen. Die Deutsche Arbeitsgruppe Chemoprävention befragte 8 400 Frauen zu Kenntnissen über Brustkrebs, Informationsquellen, zur Teilnahme an Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung, Einschätzung der Wichtigkeit und Akzeptanz. Diese Ergebnisse wurden durch eine repräsentative Stichprobe ergänzt. 78,8 Prozent der Frauen sind über Brustkrebs informiert. Die durchschnittliche jährliche Teilnahmerate an Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung beträgt 81,7 Prozent. Als sehr wichtig für die Früherkennung wird zu 96,6 Prozent die Tastuntersuchung durch den Frauenarzt, zu 82,7 Prozent die Selbstuntersuchung der Brust, zu 77,8 Prozent die Mammographie und zu 68,3 Prozent die Mammasonographie angesehen. Die Wichtigkeit der bildgebenden Diagnostik wird unterschätzt. Das derzeitige Konzept der Krebsfrüherkennung erreicht lediglich einen Teil der Frauen. Die Daten erlauben eine zielgruppenspezifischere Information zur Vorbereitung eines landesweit zu etablierenden Programms zur Krebsfrüherkennung.

Schlüsselwörter: Krebsfrüherkennungsuntersuchung, Fragebogenuntersuchung, Brustkrebs, Mammasonographie, Mammographie

Summary
Early Breast Cancer Detection in
Germany – Knowledge and Acceptance Among the Female Population
A prerequisite for the successful implementation of screening measures for early cancer detection, such as mammographic screening, is a high level of knowledge and shared acceptance. The German Working Group on Chemoprevention conducted a survey in which 8 400 women were asked to complete a questionnaire. 82.6 per cent returned the questionnaire assessing their knowledge about breast cancer, the sources of this knowledge, participation in screening programs, and the subjective importance of screening methods. As a comparison the questionnaire was answered by 758 women chosen to be representative for the female population. 78.8 per cent have informed themselves about breast cancer. Participation in screening measures averages 81.7 per cent. Reasons for non-participation are inconvenience or forgetfulness. Methods for early detection of breast cancer which are regarded to be important are clinical breast examination (96.6 per cent), self examination of the breast (82.7 per cent), mammography (77.8 per cent), and breast ultrasound (64.3 per cent). The importance of screening techniques is underestimated. The current concept of early breast cancer detection reaches only part of the women concerned. These data may be of use to conduct a national program for early breast cancer detection, especially in conjunction with improving knowledge of inadequately informed target groups.

Key words: method for early cancer detection, survey, breast cancer, breast ultrasound, mammography



Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung, speziell von Brustkrebs, werden vor dem Hintergrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, aber auch hinsichtlich der Kosten-Nutzen-Relation diskutiert. Allgemeine Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung orientieren sich derzeitig an den 1971 aufgestellten und 1994 überarbeiteten Richtlinien der gesetzlichen Gesundheitsuntersuchungen (2), die eine gesonderte Erfassung von Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung nicht vorsehen. Daher liegen für Deutschland gesonderte Daten zur Teilnahme an der Krebsfrüherkennung nicht vor.
Die Screening-Mammographie ist im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern nicht in das Früherkennungsprogramm integriert (1, 3, 7). Im Rahmen von Modellprojekten (Bremen, Wiesbaden, Weser-Ems) soll die Effektivität eines Mammographie-Screening in den nächsten Jahren überprüft werden (6).
Grundlegend für die Effektivität von Maßnahmen zur Krebsfrüherkennung wäre eine hohe Teilnahmequote der angesprochenen Bevölkerungsgruppe (15), die ein Wissen um die gesetzlichen Möglichkeiten und darüber hinausgehenden diagnostischen Methoden und ihre Akzeptanz voraussetzt (6, 15). Die Beteiligungsrate an den gesetzlichen Gesundheitsuntersuchungen hat seit 1995 zwar zugenommen, jedoch nicht derart, dass angestrebte Ziele wie eine Senkung der Karzinommorbidität und -mortalität, Verbesserung der Lebensqualität und Kostensenkung erreicht worden wären (2, 9).
Die Gründe für die Einschränkung der Akzeptanz von Maßnahmen zur Früherkennung reichen von Uninformiertheit bis zu aktiver Vermeidung in den Risikogruppen aus Angst (11). Sie sind bisher nicht detailliert analysiert worden. Des Weiteren ist nicht hinreichend untersucht, wie der Kenntnisstand der Bevölkerung Deutschlands bezüglich der Krebsfrüherkennung und speziell der Möglichkeiten der Früherkennung von Brustkrebs ist, und wie zum Beispiel auch demographische Charakteristika das Vorsorgeverhalten beeinflussen. Diese Fragen waren Gegenstand einer landesweiten Befragung der weiblichen Bevölkerung, die, initiiert von der Deutschen Arbeitsgruppe Chemoprävention (DACH) und ausgehend von einer ersten Analyse in Berlin und Hildesheim (12), in Düsseldorf, Frankfurt, Göttingen und Kiel beziehungsweise Schleswig-Holstein durchgeführt wurde. Mit dem Ziel der Erhebung repräsentativer Vergleichsdaten wurde zusätzlich durch das Institut für Gesundheitsforschung München eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage durchgeführt (Infratest-Befragung).
Material und Methoden
Mit dem Ziel einer möglichst umfangreichen Erfassung der Informiertheit über die Erkrankung Brustkrebs und mögliche Risikofaktoren, der Akzeptanz von Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung und der Einstellung zur Prävention wurde an der Universitätsfrauenklinik der Charité, Campus Mitte, Berlin, ein Fragebogen entwickelt. Aus dem 47 Punkte umfassenden Fragebogen (12) wurden die Fragenkomplexe
- Soziodemographische Charakteristika (Fragen 41–47)
- Informiertheit über Brustkrebs und Kenntnis der Informationsquellen (Frage 1 und 2)
- Generelle Teilnahme an Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung und Begründung einer Nichtteilnahme (Frage 15, 16, 17)
- Einschätzung der Wichtigkeit verschiedener Methoden zur Früherkennung von Brustkrebs (Frage 32)
für die hier vorgestellte Untersuchung herausgearbeitet.
Von den Zentren der DACH-Gruppe wurden die Fragebögen in Praxen niedergelassener Gynäkologen und in Kliniken verteilt. Dabei wurde auf eine weitflächige Verteilung der Fragebögen geachtet, um die regionale Situation repräsentativ zu erfassen. Die Untersuchung erfolgte zwischen April und September 1999. Die Fragebögen wurden in Wartezimmern ausgelegt oder vom Sprechstundenpersonal oder den Ärzten verteilt. Die Patientinnen wurden mit einem Informationsblatt über die Zielstellung unterrichtet, um das Ausfüllen und die umgehende Abgabe gebeten. Die beiliegende Datenschutzerklärung erläuterte die anonyme Erfassung und Auswertung der Angaben.
Die Fragebögen erreichten durch die Art der Verteilung ausschließlich Frauen, von denen aufgrund der Tatsache, dass sie eine gynäkologische Praxis aufsuchten, bereits eine Grundakzeptanz ärztlicher Maßnahmen zur Früherkennung angenommen werden kann. Um
zu überprüfen, ob die erhobenen Daten als repräsentativ für die Gesamtbevölkerung angesehen werden können, wurde in einem zusätzlichen Schritt eine deutschlandweite bevölkerungsrepräsentative Stichprobe untersucht. Insgesamt 758 Frauen wurden über das Institut für Gesundheitsforschung München (Infratest) rekrutiert. Die zu befragenden Frauen wurden nach dem Quotenverfahren ausgewählt. Quotenmerkmale waren Alter, Erwerbstätigkeit, Gemeindegröße und Bundeslandverteilung. Für die Interviews und die schriftliche Befragung wurden nur weibliche Interviewer eingesetzt. Diese Erhebung fand im November 1999 statt.
Die Auswertung beider Untersuchungen erfolgte zwischen den Zentren zur Analyse regionaler Unterschiede und der Altersabhängigkeit und zwischen den Zentren der Gesamtstichprobe und den durch Infratest erhobenen Daten der repräsentativen Befragung.
In der Auswertung zwischen beiden Stichproben wird nur auf Unterschiede gesondert hingewiesen. Bei Übereinstimmung der Ergebnisse in beiden Stichproben erfolgt die gemeinsame Darstellung und Interpretation.
Die Antworthäufigkeiten der Fragen wurden in absoluten Zahlen und Prozentwerten angegeben und in Kontingenztafeln bezüglich der Zentren beziehungsweise Altersklassen dargestellt. Zusammenhänge zwischen den Antworthäufigkeiten und der Zuordnung zu den Zentren beziehungsweise den Altersklassen wurden mittels Chi²-Test nach Pearson untersucht.
Ergebnisse
Die Anzahl der verteilten und retournierten Fragebögen zeigt Tabelle 1.
Soziodemographische Charakteristika
Die Häufigkeitsverteilung der Altersgruppen weist sowohl zwischen den Zentren als auch im Vergleich mit der Infratest-Befragung Unterschiede auf. Die Altersgruppe der Frauen unter 25 Jahren ist in der DACH-Befragung mit 7,0 Prozent (von 1,7 Prozent in Berlin bis 11,2 Prozent in Frankfurt) in der Infratest-Befragung jedoch nicht vertreten. Fasst man die Unterschiede in der Verteilung der Altersgruppen (Tabelle 2) zusammen, so findet sich eine Akzentuierung der Befragung in Düsseldorf, Frankfurt und Kiel beziehungsweise Schleswig-Holstein bei den jüngeren Frauen und in Berlin und Hildesheim bei den Frauen ab der Altersgruppe über 45 Jahre. In Göttingen und in der Infratest-Befragung besteht Ausgewogenheit hinsichtlich der Altersgruppenverteilung (Tabelle 2).
Die weibliche Bevölkerung der Großstädte und Frauen aus den alten Bundesländern im Vergleich zu den neuen Bundesländern sind überrepräsentiert.
Bezüglich des Familienstands ist der Anteil lediger Frauen der DACH-Befragung (23,8 Prozent) im Vergleich zur Infratest-Befragung (10 Prozent) höher.
Hinsichtlich der Schulbildung sind die Frauen mit einem Hochschulabschluss beziehungsweise Abitur über- und diejenigen mit Hauptschulabschluss unterrepräsentiert.
Der Anteil der ländlichen Bevölkerung ist in allen Befragungsregionen unterrepräsentiert.
In der Darstellung der Ergebnisse und in der Diskussion werden die Unterschiede zwischen der DACH- und der Infratest-Befragung berücksichtigt.
Informiertheit
78,8 Prozent der 7 094 befragten Frauen geben an, sich bereits über Brustkrebs informiert zu haben. Der Vergleich dieser Angabe zwischen den verschiedenen Befragungsregionen und der Infratest-Befragung (76 Prozent) zeigt eine weitgehende Übereinstimmung (Grafik 1).
Die generelle Informiertheit zeigt eine klare Altersabhängigkeit. Der Anteil der Frauen, die sich bereits über Brustkrebs informiert haben, steigt in den Altersgruppen bis zur Stufe der 45- bis 54-jährigen Frauen auf 87,7 Prozent. In den Altersgruppen der 55- bis 64-Jährigen sind 84,4 Prozent der Frauen informiert, in der Altersgruppe der 65- bis 85-Jährigen sinkt der Anteil auf 70,6 Prozent (Tabelle 3).
Informationsquellen
Hinsichtlich der Informationsquellen über die Erkrankung Brustkrebs zeigt sich sowohl zwischen den Zentren als auch im Vergleich der Altersgruppen ein nahezu identisches Bild. So gilt – bei der Möglichkeit von Mehrfachnennungen – bei der DACH-Befragung und auch bei der Infratest-Befragung der Frauenarzt als wichtigste Informationsquelle, gefolgt von Informationen durch Medien wie Fernsehen, Radio und Zeitschriften und Gesundheitsbroschüren an dritter Stelle. Weniger wichtig sind Informationen durch Freundinnen oder Bekannte, sowie medizinische Bücher. Kaum eine Rolle spielen Informationen durch Ärzte anderer Fachbereiche (Tabelle 4).
Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung
81,7 Prozent aller Frauen geben an, einmal pro Jahr zu Krebsfrüherkennungsuntersuchungen zu gehen, 7,4 Prozent gehen im Durchschnitt alle zwei Jahre, 5,4 Prozent seltener als alle zwei Jahre und 5,5 Prozent geben an, diese nie in Anspruch genommen zu haben. Der Vergleich zwischen den Zentren zeigt mit Ausnahme der Befragungsregion Kiel/Schleswig-Holstein, in die viele Fragebögen aus der weiträumigeren Umgebung eingeflossen sind, ein einheitliches Bild mit einer Teilnahmerate von über 80 Prozent. Kiel weicht mit 75,3 Prozent um 6,3 Prozent vom Durchschnittswert aller Zentren und um 9,1 Prozent vom höchsten Wert (Region Düsseldorf) ab. Der Anteil der Frauen, die nie zur Krebsfrüherkennung gehen, ist mit 7,3 Prozent in der Region Frankfurt am höchsten. In der Region Düsseldorf ist er am geringsten (3,8 Prozent) (Tabelle 5).
Die Teilnahme an der Krebsfrüherkennung weist eine eindeutige Altersabhängigkeit auf (Tabelle 6). Mit 63,0 Prozent zeigen Frauen unter 25 Jahren und mit 72,5 Prozent Frauen der Altersgruppe von 65 bis 85 Jahren geringere Teilnahmeraten bei Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung. Mit 1,6 bis 2,0 Prozent ist die Rate derjenigen Frauen, die nie zur Krebsfrüherkennung gehen, in den Altersgruppen von 35 bis 64 Jahren sehr gering, steigt jedoch auf 14,1 Prozent in der Altersgruppe der 65- bis 85-Jährigen.
Für die Infratest-Befragung fällt die jährliche Teilnahmerate mit 69 Prozent deutlich niedriger aus. Ebenfalls vergleichsweise hoch ist der Prozentsatz derjenigen Frauen, die nie Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung in Anspruch nehmen (8 Prozent).
Gründe für eine Nichtteilnahme
Die Hauptgründe für die Nichtteilnahme an den empfohlenen Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung waren Bequemlichkeit (27,7 Prozent) und Vergesslichkeit (24,2 Prozent). Keine Zeit zu haben geben 13,2 Prozent der befragten Frauen an. In 12,8 Prozent werden andere Gründe als die erfragten benannt. Die Angst Krebs zu haben ist für 9,8 Prozent und die Angst vor der Untersuchung für 9,2 Prozent die Begründung, keine Untersuchung zur Früherkennung durchführen zu lassen. Im Vergleich mit der Infratest-Befragung zeigt sich dieselbe Reihenfolge der Gründe, jedoch mit abweichenden Prozentangaben. 48 Prozent der durch Infratest befragten Frauen geben Bequemlichkeit als Grund an, 19 Prozent Vergesslichkeit. Auch hier zeigt sich eine deutliche Abhängigkeit vom Alter (Grafik 2).
Einschätzung der Wichtigkeit der Untersuchungsmethoden
Die Methoden Mammographie, Mammasonographie, Untersuchung durch den Frauenarzt und Selbstuntersuchung der Brust wurden hinsichtlich
ihrer Wichtigkeit zur Erkennung von Brustkrebs eingeschätzt. Dazu standen die Antwortmöglichkeiten „sehr wichtig“, „weniger wichtig“ und „nicht wichtig“ zur Auswahl.
96,6 Prozent aller befragten Frauen sehen die Untersuchung der Brust durch den Frauenarzt als sehr wichtig an, 82,7 Prozent die Selbstuntersuchung. Die bildgebende Diagnostik wird mit 77,8 Prozent für die Mammographie und 68,3 Prozent für die Mammasonographie als sehr wichtig eingeschätzt. Während nur 0,2 Prozent aller Befragten die Untersuchung durch den Frauenarzt als unwichtig einstufen, sind es bei der Mammographie 2,9 Prozent und bei der Mammasonographie 3,0 Prozent. Der Vergleich der Daten zwischen der DACH- und der Infratest-Befragung zeigt nahezu identische Ergebnisse sowohl in der Reihenfolge als auch in den Prozentangaben (Tabelle 7).
Die Altersabhängigkeit der Einschätzung der Wichtigkeit der Selbstuntersuchung zur Früherkennung zeigt die Grafik 3. Die Frauen der Altersgruppe zwischen 45 und 54 Jahren bewerten die Mammographie überdurchschnittlich als „sehr wichtig“ (85,6 Prozent) wohingegen die Frauen der Altersgruppe zwischen 65 und 85 Jahren dies nur zu 74 Prozent tun.
Einschätzung der Heilbarkeit
94,8 Prozent der befragten Frauen der DACH-Befragung und 86 Prozent der Infratest-Befragung schätzen die Erkrankung Brustkrebs als heilbar ein.
Diskussion
Die Erhebung der soziodemographischen Charakteristika ergibt einen Querschnitt der Frauen, die grundsätzlich frauenärztliche Betreuung und somit einen Teil der Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung in Anspruch nehmen. Alter, Bildungsstand, Geburtenzahl und Wohnsitz haben Einfluss auf die Inanspruchnahme der allgemein zugänglichen Maßnahmen zur Früherkennung. Demzufolge ist eine zielgruppenspezifische Information unverändert erforderlich.
Nahezu 80 Prozent aller Frauen haben sich bereits über die Erkrankung Brustkrebs informiert. Das spiegelt die zu einem großen Teil sehr wirksame Aufklärung durch die betreuenden Frauenärzte wider, aber auch die Präsenz der Information über die Erkrankung in den Medien, die von vielen Frauen als wichtige Informationsquelle angegeben werden. Damit zeigen sich auch die wichtigsten Wege für eine wirkungsvolle Aufklärung und gezielte Weitergabe von Informationen mit der damit verbundenen Verantwortung (14). Informationsdefizite weisen vor allem Frauen der Altersgruppe über 65 Jahre auf. Dies ist unverändert die Altersgruppe, die bisher am wenigsten erreicht wird und vor allem in den Fokus zukünftiger Bemühungen rücken muss, um das Gesamtkonzept der möglichen Maßnahmen zur Krebsfrüherkennung wirksam werden zu lassen.
Die Heilbarkeit von Brustkrebs wird vom größten Teil der Frauen als möglich angesehen. Grundsätzlich ist bei guter Heilungschance eine positive Motivation zur Teilnahme an Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs abzuleiten. Die Umsetzung in eine aktive Teilnahme im empfohlenen Intervall findet, mit regionalen und altersspezifischen Unterschieden, jedoch nur zu 82 Prozent beziehungsweise in der Infratest-Befragung zu 69 Prozent statt. Daraus ist abzuleiten, dass die generelle und altersgruppenspezifische Aufklärung zu intensivieren ist, um die für die Effektivität der Krebsfrüherkennung notwendige Akzeptanz zu erreichen.
Hervorzuheben ist die positive Einschätzung der Wichtigkeit der Tastuntersuchung durch den Frauenarzt und der Selbstuntersuchung der Brust. Wenn auch die Selbstuntersuchung der Brust in ihrer diagnostischen Wichtigkeit subjektiv überbewertet wird (5), ist dies ein Hinweis auf die gestiegene Aufmerksamkeit für die Möglichkeit einer Brusterkrankung. Das Ertasten eines vermeintlichen Knotens führt zur Vorstellung beim Frauenarzt und zur Veranlassung einer weiterführenden Diagnostik (2, 4).
Die Mammographie und die Sonographie werden in ihrer Wichtigkeit für die Früherkennung unterbewertet. Dies ist im Zusammenhang mit den bisherigen Richtlinien zu interpretieren, die eine Indikation für die Durchführung der bildgebenden Mammadiagnostik vorschreiben. Beide Untersuchungen sind deshalb nicht allen Frauen aus eigener Erfahrung als Methoden zur Früherkennung bekannt. Zusätzlich wird die Mammographie von behandelnden Frauenärzten regional unterschiedlich häufig empfohlen (12).
In beiden Befragungsgruppen werden Bequemlichkeit und Vergessen als Gründe für eine mangelnde Teilnahme an Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung aufgeführt. In der Infratest-Befragung ist der Punkt Bequemlichkeit im Vergleich zur DACH-Befragung (27,7 Prozent) mit fast 50 Prozent besonders ausgeprägt. Zusätzlich werden hier die Angst vor der Untersuchung und die Angst vor der Diagnose Krebs zu 10 bis 15 Prozent als Grund genannt, Untersuchungen zur Brustkrebsfrüherkennung nicht wahrzunehmen. Eine Beeinflussung der geschilderten Ängste durch eine bessere Information, individuell gestaltete Aufklärung und die Darstellung der persönlichen Risikosituation durch den betreuenden Frauenarzt können zu einer höheren Compliance führen.
Die geringen Unterschiede zwischen den Ergebnissen der Infratest-Befragung und den Zentren lassen sich möglicherweise auch auf Abweichungen im Befragungsmodus sowie in der Stichprobenauswahl zurückführen. Bei der Infratest-Befragung wurden persönliche Interviews durchgeführt, die Befragung an den Zentren fand an Patientinnen in gynäkologischen Praxen beziehungsweise Kliniken statt. Hier ergaben sich für das Kollektiv der Patientinnen im Vergleich zur repräsentativ ausgewählten Stichprobe die Unterschiede eines höheren Bildungsstands und einer größeren Offenheit für die Inanspruchnahme ärztlicher Maßnahmen.
Mit dem derzeitigen Konzept der Krebsfrüherkennung wird trotz der erhöhten Aufmerksamkeit der Erkrankung Brustkrebs gegenüber und den diagnostischen Möglichkeiten nur ein Teil der Frauen erreicht. Der derzeitige Stand der Informiertheit und die Akzeptanz der empfohlenen Maßnahmen sind nicht ausreichend. Die mangelnde Informiertheit und gering ausgeprägte Compliance betrifft vornehmlich die älteren Frauen. Hierzu kommt zusätzlich die Unterschätzung des allgemeinen und damit des individuellen Erkrankungsrisikos (10, 11), verbunden mit dem Fehlen der Motivation zu eigenverantwortlichem Handeln (4).
Ob ein allgemeines Screening aller Bevölkerungsgruppen durchführbar, effektiv und finanzierbar ist (15) oder im Hinblick auf eine maximale Effektivität der Untersuchungen zur Brustkrebsfrüherkennung eine stärkere Fokussierung auf Risikogruppen erfolgen sollte (13), ist zu diskutieren. Ein Projekt, das dieser theoretischen Überlegung folgt, wird derzeit im Konsortium Hereditäres Mamma- und Ovarialkarzinom der Deutschen Krebshilfe für die Risikogruppe der familiär belasteten Frauen in seiner Wertigkeit untersucht (13).
Für eine intensive Vorbereitung eines landesweit zu etablierenden Programms zur Krebsfrüherkennung sind eine umfassende zielgruppenspezifische Aufklärung und Information unter Nutzung effektiver Vermittlungswege mit Konzentration auf die bisher als eher uninformiert geltenden Bevölkerungsgruppen zu fordern.

Danksagung: Die Arbeitsgruppe DACH möchte sich ausdrücklich bei allen beteiligten Ärzten in Niederlassung und Klinik für die hervorragende und beispielgebende Zusammenarbeit bedanken.

zZitierweise dieses Beitrags:
Dt Ärztebl 2001; 98: A 2178–2186 [Heft 34–35]
Literatur
 1. Alexander FE et al.: 14 years of follow-up from the Edinburgh randomised trail of breast cancer screening. Lancet 1999; 353: 1903–1908.
 2. Beckmann MW, Werner Y, Renner SP, Jap D, Kuschel B: Krebsfrüherkennung in der Frauenärztlichen Praxis – aktuelle Aspekte der ratsuchenden Frauen und der wissenschaftlichen Diskussion. Gynäkologe 2000; 33: 474–482.
 3. Bjurstam N, Björneld L, Duffy SW, Smith, TC, Cahlin E, Eriksson O: The Gothenburg breast screening trial. Cancer 1997; 80: 2091–2099.
 4. Curry SJ, Emmons KM: Theoretical models for predicting and improving compliance with breast cancer screening. Ann Behav Med 1994; 4: 302–316.
 5. Engel J, Baumert J, Dirschedl P, Sauer H, Hölzel D: Wirksamkeit von Selbstuntersuchung, Palpation und Mammographie zur Früherkennung des Mammakarzinoms: Erste Ergebnisse der Feldstudie München. Geburtsh Frauenh 2000; 60: 155–164.
 6. Engel J, Heywang-Köbrunner SH, Schreer I, Hölzel D: Mammographiescreening in Deutschland. Onkologe 1999; 5: 1111–1115.
 7. Frisell J, Lidbrink E, Hellstrom L, Rutquist EL: Follow up after 11 years-update on mortality results in the Stockholm mammographic trial. Breast Cancer Research and Treatment 1997; 45: 263–270.
 8. Kaufmann M: Mehr Bewusstsein schaffen für Brustkrebs. Gyn Spectrum 1996; 3: 18–19.
 9. Küppers V, Schnürch HG: Aktueller Stand der Krebsfrüherkennung des weiblichen Genitales. Gynäkologe 1997; 30: 624–630.
10. Lechner L, de Vries H, Offermans A: Participation in a breast cancer screening program: Influence of past behavior and determinants on future screening participation. Preventive Medicine 1997; 26: 473–482.
11. Neise C, Rauchfuß M, Paepke S, Beier KM, Lichtenegger W: Risk perception in women with a family history of breast cancer. Oncology 2001; in press.
12. Paepke S, Schubert R, Hüttner C, Blohmer J-U, Lichtenegger W: Informiertheit und Brustkrebsvorsorgeverhalten der weiblichen Bevölkerung in Berlin und Hildesheim – Ergebnisse einer Querschnittsuntersuchung von 2 110 Frauen. Geburtsh Frauenheilk 2000; 60: 620–624.
13. Schmutzler RK, Kempe A, Kiechle M, Beckmann MW: Klinische Beratung und Betreuung von Frauen mit erblicher Disposition für das Mamma- und Ovarialkarzinom. Dtsch Med Wschr 1999; 124: 563–566.
14. Schnarkowski P et al.: Einstellung zum Mammographie-Screening: Ergebnisse einer Patientinnenumfrage. Röntgenpraxis 1993; 46: 335–338.
15. Schulz KD, Kreienberg R: Früherkennungs-Programm – Bündnis gegen Krebs. Frauenheilkunde plus 2000; 4: 168–169.

Anschrift für die Verfasser:
Dr. med. Stefan Paepke
Universitätsfrauenklinik der Charité, Campus Mitte
Humboldt-Universität zu Berlin
Schumannstraße 20/21
10098 Berlin
E-Mail: christine.huettner@charite.de


1 Universitätsfrauenklinik der Charité, Campus Mitte (Direktor: Prof. Dr. med. Werner Lichtenegger) der Humboldt-Universität zu Berlin
² Universitäts-Frauenklinik (Direktor: Prof. Dr. med. Graeff Henner) der Technischen Universität München
³ Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Direktor: Prof. Dr. med. Manfred Kaufmann) der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt
4 Institut für Medizinische Psychologie, Fachbereich Humanmedizin (Direktor: Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Hans Peter Rosemeier) der Freien Universität Berlin
5 Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg
6 Diakoniekrankenhaus Rotenburg (Wümme) (Direktor: Prof. Dr. med. Harald Meden) des Akademischen Lehrkrankenhauses der Universität Göttingen
7 Frauenklink (Direktor: Prof. Dr. Hans Georg Bender) der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf



´Tabelle 1
Zahlen der ausgegebenen Fragebögen und Rücklaufquoten in den Regionen der Befragung
Berlin Düsseldorf Frankfurt Göttingen Hildesheim Kiel Gesamt Infratest
Ausgegeben 2 200 2 400 1 500 500 400 1 400 8 400
Zurückerhalten 1 728 2 108 1 237 279 382 1 360 7 094
Auswertbar 1 712 2 094 1 134 268 373 1 354 6 935 758
(einschließlich Interviews)
Prozent 77,8 87,25 75,6 53,6 93,2 96,7 82,6


Informiertheit über Brustkrebs in der Befragung der Deutschen Arbeitsgruppe Chemoprävention und in der Infratest-Befragung



´Tabelle 2
Soziodemographische Charakteristika bei der Befragung durch die Deutsche Arbeitsgruppe Chemoprävention und bei der Infratest-Befragung
Berlin Düsseldorf Frankfurt Göttingen Hildesheim Kiel Gesamt Infratest
Altersgruppe n % n % n % n % n % n % n % n %
< 25    29  1,7   152  7,5   134 11,2   8  2,9  18  4,9   144 10,6   485  7,0   0  0
25–34   151  8,9   595 29,3   401 33,6  26  9,5  37 10,1   327 24,1 1 537 22,2 140 19
35–44   277 16,3   505 24,8   292 24,5  57 20,9  40 10,9   318 23,5 1 489 21,5 217 25
45–54   324 19,1   317 15,6   151 12,7  51 18,7  65 17,7   265 19,6 1 173 16,9 155 20
55–64   543 31,9   344 16,9   150 12,6  69 25,3 129 35,1   207 15,3 1 442 20,8 145 20
65–85   376 22,1   121  5,9    65  5,4  62 22,7  78  9,8    94  6,9   796 11,5 101* 16
Gesamt 1 700 2 034 1 193 273 367 1 355 6 922
Familienstand
Ledig   440 25,8   459 22,0   352 29,1  40 14,5  74 20,0   310 22,5 1 675 23,8  75 10,0
Verheiratet   859 50,4 1 209 57,8   631 52,1 192 69,8 233 63,0    79 57,7 3 918 55,8 457 60,0
Geschieden   187 11,0   155  7,4   103  8,5  13  4,7  24  6,5    97  7,1   579  8,2 101 13,0
Lebenspartner   157  9,2    84  4,0    83  6,9  16  5,8  24  6,5   107  7,8   471  6,7  95 12,0
Verwitwet    61  3,6   183  8,8    42  3,5  14  5,1   5  4,1    60  4,4   375  5,3  31  4,0
Gesamt 1 704 2 090 1 211 275 370 1 375 7 025
Zahl der
Geburten
0   603 35,5   714 38,4   632 52,2  70 26,6 111 30,0   463 33,1 2 593 38,1
1   531 31,2   487 26,2   270 22,3  79 30,0 106 28,6   282 20,1 1 755 25,8
2   437 25,7   474 25,5   223 18,4  86 32,7  33  8,9   386 27,6 1 713 25,2
3    99  5,8   142  7,6    70  5,8  23  8,7   7  1,9   127  9,1   494  7,3
4    20  1,2    32  1,7    11  0,9   3  1,1   3  0,8    37  2,6   110  1,6
5–7     4  0,8     9  0,5     4  0,3   0  0   2  0,5    24  1,6    50  0,7
Gesamt 1 700 1 859 1 211 263 370 1 400 6 803
Schulbildung
Keine    21  1,2    17  0,8     8  0,7   5  1,8   1  0,3    20  1,4    72  1,0  12  2,0
Hauptschule   240 14,2   448 21,7   256 21,5  73 26,7 100 27,2   388 27,7 1 505 21,5 315 42,0
Realschule   363 21,4   520 25,2   360 30,2 120 44,0 136 37,0   561 40,1 2 060 29,5 207 27,0
Polytechnische   392 23,1    29  1,4    28  2,3   8  2,9   9  2,4    49  3,5   515  7,4  80 11,0
Oberschule
Fachhochschule   150  8,9   216 10,5    83  7,0   9  3,3  22  6,0    92  6,6   572  8,2  51  7,0
Abitur/Hochschule   528 31,2   833 40,4   457 38,3  57 20,9 100 27,2   249 17,8 2 224 31,8  92 12,0
Gesamt 1 694 2 063 1 192 273 368 1 400 6 990
* ausschließlich Gruppe der 65- bis 75-Jährigen.


´Tabelle 3
Wissen über Brustkrebs in verschiedenen Altersgruppen
Altersgruppe Bereits über Brustkrebs informiert haben sich:
(Jahre) Anzahl Prozent
< 25   304 63,1
25–34 1 106 72,3
35–44 1 224 82,5
45–54 1 024 87,7
55–64 1 202 84,4
65–84   557 70,6
Gesamt 5 417 78,8

´Tabelle 4
Informationsquellen zur Erkrankung Brustkrebs*
Gesamt Infratest-Befragung
Anzahl Prozent Anzahl Prozent
Frauenarzt 3 452 48,4 515 89
Anderer Arzt   362  5,1  68 12
TV, Radio, Zeitschriften 3 115 43,7 200 34
Medizinische Bücher 1 382 19,4 141 23
Freundin, Bekannte 1 711 24,0 160 28
Gesundheitsbroschüren 2 296 32,2 235 41
* zum Teil Mehrfachnennungen


´Tabelle 5
Häufigkeit der Teilnahme an Krebsfrüherkennungsuntersuchungen in Abhängigkeit von der Region der Befragung (Zentren der Deutschen Arbeitsgruppe Chemopräven-tion und Infratest)
Teilnahmehäufigkeit an Krebsfrüherkennungsuntersuchungen (in Prozent)
Befragungsregion Anzahl Einmal jährlich Alle zwei Jahre Seltener als alle zwei Jahre Nie
Berlin 1 708 82,5  6,5  4,9 6,1
Düsseldorf 2 093 84,8  6,9  4,5 3,8
Frankfurt 1 227 81,7  6,5  4,6 7,3
Göttingen   227 81,9  6,5  6,1 5,4
Hildesheim   366 83,9  6,6  4,4 5,2
Kiel, Schleswig-Holstein 1 365 75,3 10,3  8,5 5,7
Gesamt 6 986 81,7  7,4  5,4 5,5
Infratest   758 69,0  9,0 12,0 8,0


´Tabelle 6
Häufigkeit der Teilnahme an Krebsfrüherkennungsuntersuchungen in Abhängigkeit vom Alter
Teilnahmehäufigkeit an Krebsfrüherkennungsuntersuchungen
Altersgruppe Einmal jährlich Alle zwei Jahre Seltener als alle zwei Jahre Nie
n % n % n % n %
< 25   301 63,0  24 5,0  28 5,9 125 26,2
25–34 1 280 84,1  99 6,5  74 4,9  69  4,5
35–44 1 250 84,4 126 8,5  81 5,5  24  1,6
45–54   964 83,0 113 9,7  64 5,5  18  1,6
55–64 1 244 87,4  94 6,6  57 4,0  29  2,0
65–85   570 72,5  44 5,6  61 7,8 111 14,1
Gesamt 5 609 81,9 500 7,3 365 5,3 376 5,5


Altersabhängigkeit bei Gründen für eine Nichtteilnahme an Untersuchungen zur Früherkennung



´Tabelle 7
Persönliche Beurteilung der Wichtigkeit von Möglichkeiten zur Brustkrebsfrüherkennung in Abhängigkeit vom Alter
Altersgruppe (Jahre) < 25 25–34 35–44 45–54 55–64 65–85 Gesamt Infratest
Methode Einschätzung*
Sehr wichtig 71,5 72,6 79,1 85,6 79,8 74,0 77,8 80
Nicht wichtig  2,6  2,9  2,3  1,7  3,4  5,2  2,9  2
Sehr wichtig 62,6 61,5 70,7 75,3 71,6 63,6 68,3 67
Nicht wichtig  3,1  3,1  2,4  2,4  3,4  3,8  3,0  3
Sehr wichtig 73,5 83,5 85,3 85,3 83,3 76,6 82,7 80
Nicht wichtig  1,8  1,1  1,5  1,5  1,0  1,7  1,4  3
Sehr wichtig 94,7 97,5 96,8 96,3 96,8 95,3 96,6 94
Nicht wichtig  0,4  0  0,2  0,4  0,1  0,4  0,2  0
* Angaben in Prozent


Altersabhängigkeit bei der Einschätzung der Wichtigkeit von Selbstuntersuchungen für die Früherkennung von Brustkrebs

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema