ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2001Hochschulausbildung: Elektronische Mediennutzung

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Hochschulausbildung: Elektronische Mediennutzung

Dtsch Arztebl 2001; 98(36): A-2218 / B-1916 / C-1786

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LNSLNS Die Recherche per Internet wird immer beliebter.

Das Internet entwickelt sich zum meistgenutzten Informationsmedium im Studium. Die fach- und sachgerechte Nutzung ist jedoch noch stark verbesserungswürdig. Dies ist das Ergebnis einer Studie zur Nutzung elektronischer Informationen in der Hochschulausbildung, die die Sozialforschungsstelle Dortmund (www.sfs-dortmund.de) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vorgelegt hat. Befragt wurden Dekanate, Hochschullehrende und Studierende in ausgewählten Fächern. Dabei zeigte sich: Das Angebot im Internet wird oft als unübersichtlich empfunden, die Zufriedenheit mit den Resultaten der elektronischen Recherchen ist gering.
Studierende recherchieren wissenschaftliche Informationen inzwischen genauso häufig im Internet wie in der eigenen Universitätsbibliothek. Bei der Suche nach elektronischen Informationen liegt das Internet eindeutig vorn. Fast zwei Drittel der Studierenden suchen dabei elektronische Fachinformationen mit Internet-Suchmaschinen, nur sechs Prozent recherchieren in fachspezifischen Online-Datenbanken. Die große Mehrheit der Studierenden (fast 80 Prozent) erlernt den Umgang mit elektronischen Medien autodidaktisch. Lediglich rund 15 Prozent erwerben Informationskompetenz systematisch, zum Beispiel im Rahmen von Einführungsveranstaltungen der Bibliotheken.
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