ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2001Wissenschaftstheorie - Doppelblind bei alternativen Heilverfahren: Rabulistik

THEMEN DER ZEIT: Diskussion

Wissenschaftstheorie - Doppelblind bei alternativen Heilverfahren: Rabulistik

Dtsch Arztebl 2001; 98(36): A-2251 / B-1919 / C-1802

Stoll, W.

von Georg Ivanovas in Heft 13/2001 Zu dem Beitrag erhielt die Redaktion eine Reihe kritischer Zuschriften, die im Folgenden in einer Auswahl mit einem Schlusswort des Autors wiedergegeben werden. Dieser geht darin auch ein auf den Beitrag „Wirksamkeitsprüfung: ,Doppelblindstudien‘ und komplexe Therapien“ von Schuck et al. in Heft 30/2001.
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS In einer Zeit, in der die auf Evidenz basierte Medizin und die akribische Qualitätskontrolle aller Behandlungsmaßnahmen einen immer höheren Stellenwert erhält, bieten Sie Ihren Lesern auf mehr als drei Seiten unter der in diesem Zusammenhang lachhaften Überschrift „Wissenschaftstheorie“ ein Elaborat an, dessen Rabulistik kaum zu überbieten ist. Im Stil bestimmter Winkeladvokaten, die bei erdrückender Beweislage gegen ihren Mandanten den Richter für befangen erklären, versucht der Autor, die auch bei alternativen Methoden notwendige Objektivierung der Behandlungsergebnisse durch unabhängige Beobachter mit pseudowissenschaftlichen Argumenten auszuhebeln. Im Deutschen Ärzteblatt, das ja auch die wissenschaftliche Weiterbildung seiner Leser zur Aufgabe hat, hat ein solcher Artikel nichts zu suchen, insbesondere dann, wenn man ihn unkommentiert stehen lässt.
Doz. Dr. med. W. Stoll,
Kath. Krankenhaus St.-Johannes-Hospital, Springufer 7, 59755 Arnsberg
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema