ArchivDeutsches Ärzteblatt39/1996Die Kraftfahreignung bei Hörstörungen und bei Vestibulariserkrankungen

MEDIZIN: Diskussion

Die Kraftfahreignung bei Hörstörungen und bei Vestibulariserkrankungen

John, Stephan

Zu dem Beitrag von Priv.-Doz. Dr. med. Dirk Höhmann in Heft 21/1996
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LNSLNS Die Bemerkung des Autors, daß die StVZO eine generelle ärztliche Untersuchung nicht vorschreibt, ist ergänzungsbedürftig, weil dies nur auf die Führerscheinklassen 1, 3, 4 und 5 zutrifft. Hier ist lediglich der Sehtest einer "amtlich anerkannten Sehteststelle" gefordert.
Für eine Fahrerlaubnis der Klasse 2 hat sich der Bewerber einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen und darüber eine Bescheinigung nach bestimmtem Muster beizubringen (§ 9c StVZO). Die Untersuchung der angehenden Bus- und Taxifahrer darf nur von Amtsärzten, Ärzten der öffentlichen Verwaltung, Arbeits- oder Betriebsmedizinern sowie von der BG für G 25 ermächtigten Ärzten durchgeführt werden (§ 15e und f StVZO).
In der Dienstanweisung und den Richtlinien zu § 12 der StVZO sind wesentliche Inhalte des Gutachtens "Krankheit und Kraftverkehr" wiederzufinden. Dadurch wird wohl einem gewissen medizinischen Standard Rechtskraft verliehen. Ein Studium der StVZO und der Richtlinien dazu sei jedem empfohlen, der Atteste für Führerscheinbewerber ausstellt, da sich dort noch weitere für die Ärztin/den Arzt relevante Bestimmungen finden.
Stephan John, Arzt
Nikolausstraße 16
56858 Liesenich im Hunsrück

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