ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2001Gebäudeversicherung: Gesetzeslücke soll geschlossen werden

Versicherungen

Gebäudeversicherung: Gesetzeslücke soll geschlossen werden

Dtsch Arztebl 2001; 98(36): [155]

rco

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Wer ein gebrauchtes Haus kauft, kann die Gebäudeversicherung des Vorbesitzers nicht sofort kündigen und die überschüssige Restzahlung der Prämie kassieren. „Denn eine Rückerstattung der Prämie sieht das Gesetz in diesen Fällen nicht vor“, so Stephan Schweda, Sprecher des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft in Berlin. Folglich kassiert die Versicherung die Restprämie bis Ende des Versicherungsjahres, obwohl sie kein Risiko mehr trägt. Doch Schweda beruhigt: „Diese Ungerechtigkeit wird bald geändert.“
Rat: Der Käufer des Hauses sollte die Restlaufzeit des alten Versicherungsvertrages nutzen und den Vertrag erst zum Ende des laufenden Versicherungsjahres kündigen.
Anders verhält es sich in der Autoversicherung. Nach einem Schadenfall verfällt die Prämie. Doch bei einem Totalschaden erhält der Versicherungsnehmer die Prämie Zug um Zug zurück. Der Grund hierfür ist der „Wagniswegfall“. rco
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema