ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2001Berufsunfähigkeit: Versicherungen im Preisvergleich

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Berufsunfähigkeit: Versicherungen im Preisvergleich

Dtsch Arztebl 2001; 98(36): [154]

EB

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LNSLNS Die Stiftung Warentest hat 109 Berufsunfähigkeitspolicen unter die Lupe genommen.


Preisunterschiede von bis zu hundert Prozent hat die Stiftung Warentest beim Vergleich von Berufsunfähigkeitsversicherungen festgestellt. Die Kunden, so der Rat der Tester in der August-Ausgabe von „Finanztest“, sollten deshalb beim Abschluss einer Police neben einem Vergleich der Bedingungen auch auf die Preise achten. Die Deutsche Ärzteversicherung wurde von der Stiftung Warentest mit dem Prädikat „sehr gut“ bewertet.
Grundsätzlich, das machte die Stiftung Warentest deutlich, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige ein Muss. Die Statistik belegt, dass in Deutschland jeder vierte Berufstätige aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheidet. Die Tester empfehlen, schon zu Beginn des Berufslebens für den notwendigen Versicherungsschutz zu sorgen und das monatliche Nettoeinkommen als Bezugsgröße zu nehmen. Dabei muss natürlich der wachsende Versorgungsbedarf berücksichtigt werden, der mit der beruflichen Karriere und der privaten Entwicklung verbunden ist. Auch sollte die Versorgung auf eine lange Laufzeit der Berufsunfähigkeits-Rente – am besten bis zum 62. oder 65. Lebensjahr – angelegt sein.
Insgesamt wurden 109 Berufsunfähigkeitspolicen, die mit einer preiswerten Risikolebensversicherung gekoppelt sind, unter die Lupe genommen. Davon wurden 44 Policen als „sehr gut“, 39 Policen als „gut“ und 26 als „befriedigend“ beurteilt. Unter den Gesellschaften, die mit „sehr gut“ bewertet wurden, ist die Deutsche Ärzteversicherung mit ihrem auf die Heilberufe zugeschnittenen Produktangebot. Das Angebot kennzeichnet laut der Stiftung neben günstigen Preisen auch kundenorientierte Vertragsbedingungen wie zum Beispiel den Verzicht auf die so genannte abstrakte Verweisung. Diese Klausel berechtigt die Versicherung, im Schadensfall die Zahlung zu verweigern, wenn der Versicherte einen anderen Beruf, der seiner Erfahrung entspricht, theoretisch ausüben könnte. EB
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