ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSPraxis Computer 4/2001Pilotprojekt: Medizinischer Datenaustausch

Supplement: Praxis Computer

Pilotprojekt: Medizinischer Datenaustausch

Dtsch Arztebl 2001; 98(36): [6]

EB

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LNSLNS Die Firma Indamed, Leverkusen, hat mit ihrer Arzt-Software für Windows „Medical Office“ schon vor Jah-ren die Entwicklung hin zur „papierlosen Praxis“ unterstützt und die elektronische Karteikarte als die beste Lösung auch im Sprechzimmer des Arztes propagiert.
Die wichtigsten Funktionen des Praxisprogramms: Diagnose-orientierte Auftragslisten unterstützen im Praxisalltag die Diagnosefindung, richtige Gebührenziffern werden nach Durchführung und Bestätigung der Leistung automatisch abgesetzt, Laboranforderungen und deren Ergebnisse können nach Meldung pathologischer Werte übertragen werden. Bilder von Endoskopien, Ultraschalluntersuchungen, EKGs, digitale Fotoaufnah-men, Video-Bilder und vieles mehr lassen sich direkt beim Entstehen
in die elektronische Karteikarte einfügen. Fremdarztberichte können eingescannt und unmittelbar dem Patienten zugeordnet werden. Die ganze Palette medizinischer Daten und Informationen lässt sich auch in eine Textverarbeitung übernehmen.
Der nächste Schritt ist nun die elektronische Übertragung dieser Befunde in die Karteikarte des Kollegen. Hierfür ist ein optimaler Datenaustausch aller beteiligten Fachkollegen erforderlich – unter Berücksichtigung der Datensicherheit und einer einfachen Bedienbarkeit. Daher hat die Firma Indamed mit einigen Pharmafirmen als Sponsoren in Ludwigshafen ein Pilotprojekt gestartet, das den elektronischen Zusammenschluss von zunächst zwölf Arztpraxen ermöglicht und die Kommunikation innerhalb der niedergelassenen Ärzte optimiert. Weitere Arztpraxen sollen nach und nach hinzukommen.
Das Problem der Übermittlung und Speicherung von Arztbriefen aus dem Krankenhaus wird in diesem Projekt ebenfalls gelöst. Arztbriefe der Medizinischen Klinik des St. Marienkrankenhauses in Ludwigshafen werden unter Berücksichtigung des Datenschutzes so übermittelt, dass sie direkt in der elektronischen Karteikarte gespeichert, von dort bei Bedarf ausgedruckt, gefaxt und per Mail versandt werden können. Der Zeitverlust durch das Suchen und Einsortieren von Berichten wird dadurch minimiert.
Darüber hinaus wird in Zusammenarbeit mit der Diabetesschule des Arbeitskreises Diabetologie Ludwigshafen e.V. eine Datenbank für Diabetespatienten eingerichtet. Diese dient zugleich als Prototyp für Datenbanken bei anderen Erkrankungen. EB
Informationen: Indamed GmbH, Paul-Klee-Straße 63, 51375 Leverkusen. Telefon: 02 14/89 10 30, Fax: 02 14/8 91 03 21.
E-Mail: kohlmaier@indamed.de, Internet: www.indamed.de


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