Supplement: Praxis Computer

Patienten-CD-System

Dtsch Arztebl 2001; 98(36): [14]

WZ

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LNSLNS Das Institut für Telematik, Trier, hat ein „Patienten-CD-System“ vorgestellt, das Arztpraxen die Langzeitarchivierung von Bildern aus Röntgen-, CRT-, MRT- und Ultraschall-Untersuchungen vereinfachen, Kosten sparen und einen sicheren Datenaustausch ermöglichen soll. Bei Untersuchungen kann der Arzt künftig die medizinischen Aufnahmen als digitale Daten auf einen speziellen CD-Rohling brennen. Gespeichert werden die Bildserien im DICOM-3-Standard. Der Patient erhält die CD nach dem Arztbesuch, sodass er sie zu jedem anderen Arzt mitnehmen kann. Dadurch können unnötige Strahlenbelastungen durch Mehrfach-Röntgen vermieden werden. Eine leistungsfähige Betrachtungs-Software auf der Patienten-CD sorgt dafür, dass die Bilder an jedem herkömmlichem PC verlustfrei und in guter Qualität angesehen werden können. Neben der Vergrößerung per Lupen-Funktion ermöglicht die Software auch das Messen von Abständen und Winkeln sowie die Veränderung des Kontrasts. Weitere Anwendungsbeispiele: Schwangere können Ultraschall-Aufnahmen ihres Babys zu Hause am PC-Monitor vergrößern, das digitale Röntgenbild vom komplizierten Knochenbruch kann sich der Patient ausdrucken, und beim Krankengymnasten hilft die Patienten-CD, die Physiotherapie noch gezielter anzusetzen. Entwickelt wurde das System in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier, einem Lehrkrankenhaus der Universität Mainz. WZ
Informationen: Institut für Telematik e. V., Bahnhofstraße 30-32, 54292 Trier, Telefon: 0 6 51/97 55 10, Fax: 06 51/9 75 51 12, www.ti.fhg.de, telematik@ti.fhg.de


Röntgenbilder vom Kopf können über den Viewer auf jedem PC betrachtet und ausgedruckt werden.
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