ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2001Mammographie: Pflichtprüfung für Ärzte

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Mammographie: Pflichtprüfung für Ärzte

Dtsch Arztebl 2001; 98(37): A-2304 / B-1966 / C-1849

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LNSLNS KBV und Kassen wollen Sofortprogramm vereinbaren.

Niedergelassene Ärzte, die Mammographien mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen wollen, müssen ab 1. Oktober ihre Qualifikation nachweisen. Das will die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit den Spitzenverbänden der Krankenkassen vereinbaren.
Wie die KBV mitteilt, sieht die Vereinbarung eine verpflichtende Prüfung vor. Auch Ärzte, die bereits Mammographien vornehmen, müssen diese Prüfung innerhalb von 18 Monaten ablegen, um ihre Zulassung zu behalten. Damit soll nachgewiesen werden, dass sie über die erforderliche Qualifikation zur Durchführung und Bewertung von Röntgenaufnahmen der Brust verfügen. Zweiter Baustein des Qualitätssicherungsprogramms ist eine Pflichtfortbildung mit Prüfung. Dabei wird den Ärzten jährlich eine Fallsammlung zur Beurteilung vorgelegt. Das Programm sieht außerdem Kontrollen der in der Praxis durchgeführten Mammographien und der dazugehörigen Befunde vor.
Koordination und Auswertung des Programms übernimmt die Planungsstelle „Mammographie-Screening“ beim Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, die bereits die Modellprojekte zur Einführung des flächendeckenden Screenings ab 2003 betreut.
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