ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2001Crack-Konsum: Regionales Problem

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Crack-Konsum: Regionales Problem

Dtsch Arztebl 2001; 98(37): A-2308 / B-1998 / C-1858

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LNSLNS Frankfurt am Main und Hamburg haben die meisten Abhängigen.
Der Konsum von Crack, „rauchbarem“ Kokain, ist noch ein regionales Problem. Eine etablierte Crack-Szene gibt es nur in Frankfurt am Main und in Hamburg. Das ist das Ergebnis einer Studie „Crack-Konsum in Deutschland: Verbreitung, Konsummuster, Risiken und Hilfeangebote“, die Dr. Heino Stöver von der Uni Bremen im Auftrag der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk, erstellt hat.
„Der Konsum ist deutlich geringer, als wir erwartet haben“, sagte Caspers-Merk bei der Vorstellung der Studie. Mitte der 90er-Jahre war noch vor einer „Crack-Welle“ gewarnt worden. Inzwischen sind der Drogenbeauftragten zufolge rund 700 langjährige Opiatabhängige in Frankfurt und Hamburg betroffen, die Crack als zusätzliche Droge gebrauchen. Weil die Szene extrem mobil sei, erreichten Hilfsangebote die Abhängigen nur schwer. Um einer Verbreitung des Crack-Konsums vorzubeugen, will Caspers-Merk Prävention und Aufklärung über die Droge verstärken. Bestehende Hilfseinrichtungen will sie dabei unterstützen, ihre Angebote besser zu vernetzen.
Die Studie ist im Internet unter www.archido.de veröffentlicht.

Nur wenige Deutsche rauchen Crack.
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