ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2001Psychotherapie: Punktwerte in Südbaden gefallen

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Psychotherapie: Punktwerte in Südbaden gefallen

Dtsch Arztebl 2001; 98(37): A-2308 / B-1998 / C-1858

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LNSLNS Probatorische Sitzungen unzureichend honoriert

Die Punktwerte für die Vergütung von probatorischen Sitzungen sind im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Südbaden im 1. Quartal 2001 stark gesunken. Psychotherapeuten erhalten für die 50-minütige diagnostische Sitzung (nicht genehmigungspflichtige Leistung) von den Ersatzkassen 30 DM und von den Betriebskrankenkassen 9,50 DM. Die Ver­tre­ter­ver­samm­lung der KV Südbaden bezeichnet diese Honorierung in einer Resolution als „vollkommen unzureichend und inakzeptabel“; sie fordert die Krankenkassen auf, der Morbiditätsentwicklung ihrer Patienten Rechnung zu tragen und mehr Geld für die psychotherapeutische Versorgung bereitzustellen.
Niedrigere Punktwerte für probatorische Sitzungen weist im Bundesvergleich einzig die KV Sachsen auf (25,20 DM/ Ersatzkassen, 3,90 DM/Primärkassen). In den übrigen Bundesländern werden zwischen 72 und 145 DM (KV Bayerns) gezahlt.
Die Punktwerte für eine genehmigungspflichtige Richtlinien-Psychotherapiestunde haben sich im 1. Quartal 2001 zwischen 7 und 9 Pfennig eingependelt. Darunter liegen die KV Berlin (6,5 Pfennig, gleich 94,60 DM) sowie die KV Sachsen (6,7 Pfennig, gleich 97,30 DM).
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