ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2001Pflegegesetz: Ergänzende Leistungen

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Pflegegesetz: Ergänzende Leistungen

Dtsch Arztebl 2001; 98(37): A-2308 / B-1998 / C-1858

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LNSLNS Mehr Geld für demente Pflegefälle

Häuslich betreute demenzkranke Pflegebedürftige mit erheblichem Betreuungsbedarf erhalten künftig bis zu 900 DM zusätzlich im Jahr. Das Bundeskabinett stimmte dem von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt vorgelegten Entwurf eines Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetzes am 15. August zu. Das Gesetz soll zum 1. Januar 2002 in Kraft treten. Die Neuregelungen sollen vor allem die pflegenden Angehörigen entlasten. Rund 90 Prozent der häuslichen Pflegenden sind Frauen, die meist rund um die Uhr beansprucht werden. Außerdem sieht das Gesetz vor, Beratungsangebote für demenziell Erkrankte zu verbessern sowie neue Versorgungskonzepte zu entwikkeln. Letzteres soll mit 40 Millionen DM jährlich gefördert werden. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands bezeichnete den Gesetzentwurf als „völlig unzureichend“. Eine „wirklich spürbare Hilfe“ müsse mindestens 500 DM im Monat umfassen.

Die betreuenden Angehörigen werden meist rund um die Uhr beansprucht. Foto: epd
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