VARIA: Wirtschaft - Berichte

Ein Prozent im Ausland

fp

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LNSLNS Nach einem Urteil des Amtsgerichts Frankfurt vom 18. April 1996 (Az.: 30 C 1934/95-25) ist das einprozentige Entgelt bei Auslandsumsätzen mit der von der Gesellschaft für Zahlungssysteme mbH (GZS) in Frankfurt herausgegebenen Eurocard rechtmäßig. Die Klausel in den Kundenbedingungen verstoße nicht gegen das Gesetz über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBG).
Das Gericht begründete seine Auffassung damit, daß lediglich 25 Prozent aller Transaktionen im Ausland getätigt würden. Da der durchschnittliche Umsatz pro Transaktion bei 200 DM liege, werde der Kunde durch ein Entgelt von zwei DM nicht unangemessen benachteiligt. Laut AGB-Gesetz müßten nämlich "Nachteile von einigem Gewicht" vorliegen. Diese sind nach Auffassung des Gerichtes hier nicht gegeben. fp

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