ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2001Ärztliche Körperschaften im Internet: Bunte Mischung aus Pflichtprogramm und Kür

THEMEN DER ZEIT

Ärztliche Körperschaften im Internet: Bunte Mischung aus Pflichtprogramm und Kür

Dtsch Arztebl 2001; 98(37): A-2326 / B-1987 / C-1869

Krüger-Brand, Heike E.

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Ärztekammern und Kassenärztliche Vereinigungen präsentieren sich mit
vielen Informations- und Serviceangeboten für Ärzte im World Wide Web.

Heike E. Krüger-Brand


Die ärztlichen Körperschaften haben das Internet entdeckt: Neben dem Aufbau von – zunehmend auch webbasierten – Patienten- und Bürgerberatungsdiensten (siehe hierzu DÄ, Heft 31–32/2000) nutzen Kammern und Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) das Netz verstärkt als Informations- und Kommunikationsplattform für ihre Mitglieder, die Ärzte, um diese in ihrer Praxisroutine mit Informationen und Serviceleistungen zu unterstützen und zugleich die eigene Arbeit transparenter zu machen.
Von den 17 Ärztekammern (LÄK/ÄK) sind inzwischen 14 Kammern online, hinzu kommen noch einige Bezirksärztekammern wie etwa Pfalz oder Rheinhessen. Lediglich Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland haben noch keine Homepage. Von den 23 KVen sind 19 mit einer eigenen Website im Internet vertreten. Es fehlen noch die KVen Süd-Württemberg, Rheinhessen, Saarland und Trier.
Individualität ist Trumpf bei den Internet-Auftritten der Körperschaften: Die Websites sind höchst unterschiedlich, was Inhalte, Umfang, Struktur, Anwenderfreundlichkeit und technisch-gestalterische Umsetzung betrifft. Mit Ausnahme der Kooperation von Bezirks-ÄK Pfalz und KV Pfalz wartet jede Kammer und jede KV mit einem eigenen Angebot und regional entwickelten „Spezialitäten“ auf. Beim Stöbern in den Angeboten stößt der Nutzer dennoch immer wieder auf Inhalte, die auch für Ärzte anderer Regionen interessant und nützlich sind – ein Blick über das Menü der eigenen „Haus“-KV oder -Kammer hinaus kann daher lohnenswert sein (siehe Tabellen „Inhaltliche Schwerpunkte und Services“).
Seit Mai 2000 gibt es unter der Adresse www.arzt.de auch ein übergreifendes Internet-Portal der Körperschaften – das Deutsche Ärztenetz. Wer sich einen Überblick über die Internet-Auftritte ärztlicher Körperschaften verschaffen will oder bestimmte Informationen aus dem Bereich der ärztlichen Selbstverwaltung sucht, startet am besten dort. Die Website wird von einer „Zentralen Redaktionskonferenz“ unter Federführung der Bundes­ärzte­kammer erstellt.
Einstieg über arzt.de
Auf der Einstiegsseite des Portals sind sämtliche im Netz vertretenen Kammern und KVen aufgelistet und per Link direkt erreichbar, ebenso wie die Online-Angebote von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundes­ärzte­kammer (BÄK). Darüber hinaus bietet das Deutsche Ärztenetz eine übergreifende Suchmaschine, die sowohl eine themenorientierte Recherche über die von den teilnehmenden Organisationen im Deutschen Ärztenetz veröffentlichten Beiträge ermöglicht als auch die gezielte Suche im Angebot einer Organisation. LÄK und KVen speisen zudem ausgewählte Nachrichten aus ihrer Region in den aktuellen Nachrichten-Pool des Deutschen Ärztenetzes ein.
Der weitaus größte Teil des Informationsangebotes von Kammern und KVen steht allen Ärzten und Interessierten im Internet frei zur Verfügung. Im Unterschied zu den Websites der Kammern haben die meisten KVen allerdings auch geschützte Bereiche (Intranets) für ihre Mitglieder eingerichtet, die nur nach Eingabe von Kennung und Passwort zugänglich sind. Dort werden in der Regel spezielle Informationen über neueste Verwaltungsentscheidungen, Rundschreiben sowie statistische Zahlen und Fakten geboten. Die KV Brandenburg bietet darüber hinaus seit 1998 über das Intranet „Datennerv“ den brandenburgischen Vertragsärzten die Möglichkeit der Online-Abrechnung – bundesweit bislang noch ein Einzelfall. Zusätzlich gibt es interne Austauschmöglichkeiten für die Mitglieder, beispielsweise in Foren. Eine Ausnahme bildet die KV Hamburg, die direkt auf der Startseite nach „Bürger“, „Mitglieder“ und „Presse“ unterscheidet und so einen umfangreichen geschlossenen Mitglieder-Bereich vorhält. Der Nachteil: Inhalte, die auch für Nichtmitglieder der KV interessant sein können, wie beispielsweise die informativen Seiten zu Praxisnetzen, sind dadurch nicht öffentlich zugänglich.
Selbstporträt und Information
Zum „Pflichtprogramm“ des Informationsangebotes gehört die Selbstdarstellung der Organisationen. Berichtet wird über Aufgaben, Aufbau, Geschäftsführung, Vorstand, Gremien, Kommissionen und Sitz der Organisationen einschließlich Anfahrtsskizze. Bei einigen Organisationen, wie zum Beispiel den KVen Bayerns und Sachsen-Anhalt, sind viele Ansprechpartner nicht nur mit Telefonnummern und E-Mail-Adressen genannt, sondern auch mit einem Foto abgebildet.
Ein Beispiel für eine sehr komplexe Darstellung des eigenen Aufgabenbereichs bietet die KV Berlin: Hier werden zu alphabetisch sortierten Stichpunkten, beispielsweise Abrechnung/Honorarverteilung, Arzneimittelbudget, Bedarfsplanung, Prävention, Qualitätssicherung, Verträge etc., einführende Informationen zu den jeweiligen Aufgabenbereichen gegeben und mit vertiefenden thematischen Hinweisen, Angabe von Ansprechpartnern, internen Querverweisen, Artikeln aus dem „KV-Blatt“ und externen Links ergänzt. Diese Themen umreißen einen Großteil des Aufgabenspektrums der KVen und sind daher unterschiedlich ausführlich ebenfalls auf den Websites der anderen KVen zu finden – wenn auch überall anders rubriziert und strukturiert.
Zum „Standard“ der Internet-Auftritte von Kammern und KVen gehört, dass sie wichtige Regelwerke und berufsrechtliche Dokumente online zur Verfügung stellen. Bei den Kammern sind dies zum Beispiel vorrangig die Berufsordnung, Satzungen, die Weiter­bildungs­ordnung und andere. Die KVen veröffentlichen Richtlinien, Verträge und Vereinbarungen mit den Krankenkassen und Sozialleistungsträgern, Abrechnungsordnungen, HVM etc. online.
Die Rubrik „Qualitätssicherung“ ist nahezu überall auf den Websites der Kammern, aber auch bei einigen KVen vertreten – wenn auch teilweise mit ganz unterschiedlichen Inhalten. In der Regel werden hier die Gremien aufgeführt und Qualitätszirkel genannt. Einige Sites bieten aber auch Informationsmaterial zu speziellen Bereichen: Das Spektrum umfasst Themen wie die Qualitätssicherung der Anwendung von Blutkomponenten (ÄK Sachsen-Anhalt), den Informationsdienst Krebsschmerz (KV Mecklenburg-Vorpommern) oder Dokumente zu Evidence based Medicine, Herzschrittmacher-Kontrolle, Kernspintomographie-Richtlinien und andere (KV Hessen).
Gesundheitspolitik
„Das Engagement der KV Hessen im Internet soll nicht nur der Selbstdarstellung, sondern der berufspolitischen Meinungsbildung dienen“, betont die KV. Angestrebt wird eine Kombination aus Informationsdienst und Nachrichtenmagazin. Eine gesundheitspolitische Berichterstattung verfolgt auch die ÄK Niedersachsen, die in der Rubrik „Standpunkte“ eine Fülle von Fakten, Hintergründen und Stellungnahmen zu medizinischen, gesundheitspolitischen und ethischen Fragen präsentiert, und auch einige andere KVen und Kammern nutzen ihre Homepages verstärkt für Öffentlichkeitsarbeit.
Einige Körperschaften begrüßen den Besucher direkt auf der Startseite mit einem Überblick über die aktuellsten Nachrichten aus der KV- beziehungsweise Kammerregion (ÄK Westfalen-Lippe, ÄK Sachsen-Anhalt, ÄK Baden-Württemberg, KV Thüringen und andere) oder aber mit einem „Nachrichtenticker“. Dieser tritt im günstigen Fall nur auf der Startseite auf (KV Südbaden, LÄK Hessen) oder begleitet im ungünstigen Fall die gesamte Website und entwickelt sich dann schnell zum „optischen Störfaktor“ (KV Schleswig-Holstein, KV Sachsen).
Die Nachrichten-Seite ist der Prüfstein für die Aktualität des Angebotes – hier stellt das Internet hohe Ansprüche an die „Pflege“ der Seiten: Mangelnde Aktualität der Meldungen und lieblose Aufmachung werden schnell sichtbar und mindern die Attraktivität einer Website erheblich. Vorbildlich präsentieren sich hier zum Beispiel die ÄK Niedersachsen sowie ÄK und KV Nordrhein mit ihren übersichtlichen Nachrichten-Seiten (meist die Rubrik „Aktuell“). Viele Websites ermöglichen dem Anwender, Neuigkeiten oder Änderungen des Angebots während eines bestimmten Zeitraumes gezielt abzurufen. Das spart bei regelmäßigen Besuchen der Seiten Zeit, da der Nutzer sich nicht durch die einzelnen Rubriken klicken muss. Einige Körperschaften bieten auch einen Newsletter-Service an.
Nahezu alle Körperschaften publizieren seit Mitte/Ende der 90er-Jahre ihre Mitteilungsorgane im Netz – auch dies höchst unterschiedlich. Während einige Websites nur das Inhaltsverzeichnis oder ausgewählte Artikel online zugänglich machen, stehen manche Blätter, wie „KVNo aktuell“ oder das „niedersächsische ärzteblatt“, komplett elektronisch zur Verfügung, und auch in den Jahrgangsarchiven kann (unterschiedlich komfortabel) recherchiert werden.
Weiter- und Fortbildung
Zu den landesgesetzlich geregelten hoheitlichen Aufgaben der Ärztekammern gehören die ärztliche Weiter- und Fortbildung. Diese Themen bilden daher auch inhaltliche Schwerpunkte der ÄK-Websites. „Basis-Angebote“ sind beispielsweise die Weiter­bildungs­ordnung und die Richtlinien zur Weiterbildung sowie Hinweise zum Erwerb von Fortbildungszertifikaten. Darüber hinaus gibt es Fortbildungsveranstaltungskalender, bei einigen Kammern in Form von anwenderfreundlich recherchierbaren Datenbanken (zum Beispiel Berlin, Baden-Württemberg) und mit verlinkten Kontaktadressen für die Online-Anmeldung (Brandenburg), bei anderen schlicht als scrollbare Listen im PDF- oder HTML-Format.
Die LÄK Baden-Württemberg bietet noch mehr: Dort hat der Arzt in der Rubrik „Fortbildung“ die Möglichkeit, auf Vorträge und Artikel zu Diagnose, Therapie und Prävention aus unterschiedlichen Fachgebieten zuzugreifen und sich Tipps für seinen ärztlichen Alltag zu holen. Zusätzlich können Anwender, die das DGN (Deutsches Gesundheitsnetz) als Provider nutzen, anhand von Fallbeispielen und mithilfe von Multiple-Choice-Fragen das eigene Wissen testen und diagnostische und therapeutische Entscheidungen überprüfen. Bislang sind vier Fallbeispiele (Prostatakarzinom, Schilddrüsenerkrankungen, Streptokokkenangina, Depressives Syndrom) eingespeist. Diese Art der Online-Fortbildung wird für den Erwerb von Fortbildungszertifikaten künftig zunehmend wichtiger werden, weil auch die strukturierte interaktive Fortbildung via Internet und CD-ROM hierfür anerkannt wird.
Die ÄK Westfalen-Lippe hat auf ihrer Website eine Stellenvermittlung für Ärzte und Ärztinnen im Praktikum und von Weiterbildungsstellen „Allgemeinmedizin“ eingerichtet. Anbieter und Suchende können sich Anträge als PDF-Dateien zur Aufnahme in die Stellendatenbank herunterladen und an die Kammer schicken. Hilfreich ist auch ein Merkblatt mit Tipps für „die richtige Bewerbung um eine AiP-Stelle“, eine Muster-Bescheinigung über die Tätigkeit als Arzt im Praktikum, AiP-Tarifverträge sowie Ausbildungsvertragsmuster für Krankenhausärzte/angestellte Ärzte. Ähnliches gibt es bei der ÄK Niedersachsen: Dort können Angebote und Stellengesuche direkt online in eine Datenbank eingegeben werden.
Da den Kammern nach dem Berufsbildungsgesetz die Ausbildung und Umschulung von Arzthelferinnen obliegt, findet sich diese Rubrik ebenfalls auf vielen Websites. Beispiel LÄK Brandenburg: Zusätzlich zu allgemeinen Hinweisen wird über Fördermöglichkeiten von Erstausbildungsplätzen informiert, das Ausbildungsreferat vorgestellt und ein Ausbildungsplan abgebildet.
Praxisbezogene Services
Zu den „Spezialdiensten“ der KVen als „wirtschaftliche Interessenvertreter“ der Ärzte gehören Tipps rund um das Praxismanagement (ausführlich zum Beispiel KVen Westfalen-Lippe, Hessen), angefangen bei Hinweisen zu betriebswirtschaftlichen Beratungsstellen und zur Niederlassungsberatung, über Informationen zu Abrechnung, Kostenerstattung, EBM und HVM bis zur Einrichtung von Arzt-Homepages. Über „Praxisnetze“ informieren beispielsweise die Websites der ÄK und KV Schleswig-Holstein sowie der KVen Hamburg und Hessen. Auch zum Bereich Informationstechnik/EDV bieten einige KVen hilfreiches Infomaterial. Fündig wird der Arzt/die Ärztin beispielsweise bei der KV Bayerns, die unter anderem Statistiken, Links zu Praxis-EDV-Anbietern und zu Datensatzbeschreibungen, Rahmenbedingungen zur Online-Übertragung ärztlicher Daten und einen informativen „Fragen und Antworten“-Bereich anbietet. Die Themen „Kryptographie“ und „Datenschutz in der Arztpraxis“ werden ebenfalls berücksichtigt. Die KV Westfalen-Lippe hat eine Reihe von praxisbezogenen Artikeln zum Thema zusammengestellt. Dort gibt es Beiträge zu Computerviren, EDV und Praxismarketing, elektronische Terminplaner, E-Mail, Bildschirmarbeitsverordnung etc. Die KV Pfalz und die Bezirksärztekammer Pfalz informieren auf ihrer gemeinsamen Website über „Telematik und Recht“ und stellen ein Konzept für Datensicherheit in der Arztpraxis vor. Die KV Nordrhein erläutert, was eine Arzt-Homepage berücksichtigen sollte, und stellt darüber hinaus ihr „D2D“-(Doctor to Doctor-)Telematikprojekt vor, in dem es um den sicheren, ungerichteten Datenaustausch im Gesundheitswesen geht. Wer im Umgang mit dem Internet noch Wissenslücken hat, kann bei der KV Sachsen-Anhalt einen umfangreichen Internet-Einführungskurs absolvieren.
Zu weiteren Spezialdiensten gehören Online-Bestellmöglichkeiten von Patientenbroschüren und von Formularen/Vordrucken, mehr oder minder ausführliche und aktualisierte, teilweise kommentierte Link-Sammlungen, Angebote wie E-Mail-Hotline, Rückruf-Service, Hinweise auf kulturelle Veranstaltungen und anderes.
Viele der Websites haben inzwischen so genannte Sitemaps integriert. Mithilfe dieser teilweise grafisch gestalteten Übersichtsseiten kann sich der Besucher schnell über Struktur und Inhalte eines Web-Angebotes informieren und häufig auch verlinkte Unterrubriken direkt aufrufen. Hilfe- und Suchfunktionen beziehungsweise Hinweise für den Nutzer sind ebenfalls häufiger anzutreffen. Eher selten sind hingegen Erläuterungen zu den Online-Datenschutz-Prinzipien (siehe zum Beispiel KV Bayerns, LÄK Hessen) und zu Urheberrecht und Copyright (siehe beispielsweise KV und Bezirks-ÄK Pfalz).
Websites von BÄK und KBV
Sowohl die Bundes­ärzte­kammer (www.baek.de) als auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (www.kbv.de) haben kürzlich ihre Online-Auftritte überarbeitet und räumen der professionellen Öffentlichkeitsarbeit über das Internet einen zunehmend größeren Raum ein. So sollen auf der KBV-Homepage neben hauseigenen Veröffentlichungen künftig auch internetgerecht aufbereitete Artikel aktuelle gesundheitspolitische Themen aus Sicht der Organisation erläutern. Unter der Rubrik „Publikation“ stehen Rechtsquellen, Richtlinien und Verträge zur Verfügung. Sämtliche öffentlichen Dokumente sind über das Archiv recherchierbar. Häufig gefragte Inhalte, wie die Grunddaten, sind von der Startseite aus abrufbar.
Die BÄK präsentiert seit dem Relaunch der Website im Mai 2001 sämtliche Informationen ohne Zugriffsschutz. Neben aktuellen gesundheitspolitischen Fragen ist die Rubrik „Themen von A bis Z“ eine Fundgrube: Zu Stichwörtern wie Ärztestatistik, Arbeitsmedizin, Auslandsdienst, Berufsordnung, Gesundheitsdienst, Prävention, Qualitätssicherung, Rehabilitation und anderen kann dort Infomaterial zum Aufgabenspektrum der BÄK abgerufen werden. Die Rubrik „Ethik und Wissenschaft“ enthält Stellungnahmen und Richtlinien der BÄK zu ethischen und medizinisch-juristischen Fragen vor allem im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer Medizintechnologien.
Auch wenn die Web-Auftritte der Körperschaften an vielen Stellen noch ausbaufähig und – zum Beispiel im Hinblick auf eine stärkere Vereinheitlichung der Benutzeroberfläche – optimierbar sind, eine Fundgrube an nützlichen Inhalten und Serviceleistungen rund um das ärztliche Tätigkeitsfeld erwartet den Nutzer heute schon.

zZitierweise dieses Beitrags:
Dt Ärztebl 2001; 98: A 2326–2333 [Heft 37]

Anschrift der Verfasserin:
Heike E. Krüger-Brand
Ottostraße 12, 50859 Köln


Ärztekammer Inhaltliche Schwerpunkte und besondere Services
ÄK Baden-Württemberg Umfangreiche Inhalte zum Thema Fortbildung (z. B. Rubriken „Diagnose, Thera-
www.aerztekammer-bw.de pie, Prävention“, „Kongress aktuell“, „Multiple-Choice-Fallbeispiele“), nach Ort, Sachgebiet und Referent recherchierbare Fortbildungsdatenbank; „Ärzteblatt Baden-Württemberg“ in Auszügen (HTML-/PDF-Format); Newsletter; Nachrichten-Seite; Sitemap; Suchfunktion
Bayerische LÄK Großer Bereich „Ethikkommission“; Editorials des „Bayerischen Ärzteblattes“; Schrif-
www.blaek.de ten der Kammer, Formulare, Gesetze, Verordnungen als HTML- oder PDF-Dateien
ÄK Berlin Rubrik „Gesundheitspolitik“ mit vielen aktuellen Meldungen und Pressemit-
http://aekb.arzt.de teilungen; praxisnahe Rubrik „Arzt und Recht“; übersichtlicher Fortbildungskalender; Online-Berufsplaner „Medizinstudium – und was dann?“
LÄK Brandenburg Thema „Arzthelferin“ sehr ausführlich, mit Infos zu Ausbildung, Downloads von
www.laekb.de Anmeldeformularen, Überblick über Ausbildung; Fortbildungskalender nach Kategorie, Fachbereich, Ort und Datum recherchierbar sowie mit E-Mail-Anbindung an Veranstalter; Artikel zum Arztrecht; „Brandenburgisches Ärzteblatt“ komplett als PDF-Datei, im Online-Archiv seit 11/95; Hilfe-/Suchfunktionen; Druckversion der Seiten
ÄK Hamburg Rubrik „Ärzte ins Ausland“ – mit Vermittlungsangeboten nach Dänemark
www.aerztekammer- (Seiten nicht abrufbar) und Schweden sowie Adressen und Infos; Bibliothek des
hamburg.de Ärztlichen Vereins in Hamburg mit Online-Katalog, Bücherkurier, Versand von Aufsatzkopien und Medline-Recherche
LÄK Hessen Rubrik „Rechtsabteilung“ mit Nachrichten und Rechtsquellen; Fortbildungs-
www.laekh.de kalender als PDF-Datei; Fortbildungsartikel des Monats; „Hessisches Ärzteblatt“ mit einzelnen Artikeln im PDF-Format; Hinweis zu Online-Datenschutzprinzipien; Einbindung „Sport pro Gesundheit“; Suche
ÄK Niedersachsen Rubrik „Standpunkte“ mit Beiträgen zu medizinischen und gesundheitspoli-
www.aekn.de tischen Themen, z. B. zum elektronischen Arztausweis; umfangreicher Bereich „Fortbildung“ mit FAQ, Veranstaltungen, Adressen und Bestimmungen; „niedersächsisches ärzteblatt“ im HTML-Format, archiviert seit 6/98; Online-Bestellung von Organspendeausweisen und Impfpässen; thematisch sortierte, kommentierte Link-Liste „MedLinks“; Stellenbörse Weiterbildung; Newsletter; E-Mail-Hotline; Neues der Website
ÄK Nordrhein Bereich „ArztInfo“ mit Hinweisen zur Gutachterkommission für ärztliche Be-
www.aekno.de handlungsfehler, zu Gesund­heits­förder­ung, Selbsthilfe, Mobbing und Infos für Medizinstudenten (Lernpläne, Studieren im Ausland etc.); gut recherchierbare Datenbank Weiterbildungsbefugte; „Rheinisches Ärzteblatt“ im HTML-Format, Online-Archiv seit 1996; Materialien zu Projekten „Gesundheit im Alter“ und „Gesund­heits­förder­ung in der Primarstufe“; Sitemap; praxisbezogen
LÄK Rheinland-Pfalz Ausführliche Darstellung der Historie der ÄK; umfangreicher Download-Bereich
www.laek.rlp.de (Musterverträge, Richtlinien, Verordnungen etc.); Inhaltsverzeichnisse des „Ärzteblattes Rheinland-Pfalz“ (Artikel per E-Mail anforderbar); preisgünstiger Strombezug für Ärzte
Sächsische LÄK Ausführlicher Bereich „Rechtsgrundlagen“ mit Downloadmöglichkeiten; Impf-
www.slaek.de kalender, Giftnotrufzentralen; „Gesundheitslotse“ – Gemeinschaftsangebot von Leistungserbringern im Gesundheitswesen für Arzt und Patient; „Ärzteblatt Sachsen“ – Artikel seit 7/99 als PDF-Dateien online; kulturelle Veranstaltungen in der LÄK; Sitemap; Neues der Website
ÄK Sachsen-Anhalt Nachrichten; Fortbildungskalender als PDF-Datei; ausführlicher Bereich „Weiter-
www.aeksa.de bildung“ mit FAQ; Qualitätssicherung; Inhaltsverzeichnis des „Ärzteblattes Sachsen-Anhalt“ abrufbar; gute Suchfunktion
ÄK Schleswig-Holstein Informationen zur Vertrauensstelle des Krebsregisters SH; Patiententestament;
www.aeksh.de Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit“; Links zu regionalen Praxisnetzen; „SH Ärzteblatt“: Suche nach Rubriken und nach Heften, Artikel im HTML-Format; Nachrichten-Ticker nicht ausblendbar
LÄK Thüringen Ausführlicher Bereich „Weiterbildung“; „Thüringer Ärzteblatt“: Editorials online
www.laek-thueringen.de (HTML) und Register abrufbar
ÄK Westfalen-Lippe Umfangreicher Nachrichten-Bereich; Online-Datenerfassung für das elektro-
www.aekwl.de nische Arztschild; Rubrik „Qualitätssicherung“ mit vielen Hintergrundinfos
sowie Projekten, Ärztebefragungen, Statistiken, Auswertungen; Archiv des Instituts für ärztliches Management mit Materialien für den Arzt als Manager; Newsletter; Forum; „Westfälisches Ärzteblatt“ (im PDF-Format, Online-Archiv seit 11/99, Volltextsuche); Stellenvermittlung für AiP sowie von Weiterbildungsstellen „Allgemeinmedizin“ mit weiteren Dokumenten; Sitemap; Kennzeichnung neuer Inhalte


KV Inhaltliche Schwerpunkte und besondere Services
KV Bayerns EDV in der Arzpraxis mit Statistken, Links zu Praxis-EDV-Anbietern, FAQs, . . .;
www.kvb.de ausführlicher Bereich „Datenschutz“: Infos zu Kryptographie; Bezirksstellen nach einheitlichem Schema; Newsletter; „Wochenspiegel“; Online-Datenschutz-Prinzipien; grafische Sitemap; Suchfunktion
KV Berlin Thema „Prävention“ umfangreich; viele Infos mit Angabe von Ansprechpart-
www.kvberlin.de nern zu Aufgabenbereichen wie Abrechnung, Honorarverteilung, Arzneimittelbudget, Bedarfsplanung, ICD-10 etc.; Auszüge aus dem „KV-Blatt“ im HTML-Format, Online-Archiv seit 8/98; umfangreiches Pressearchiv; Niederlassungsservice, Patienteninfos (Flyer); Sitemap
KV Brandenburg Intranet „Datennerv“ mit Möglichkeit der Online-Abrechnung für Mitglieder;
www.kvbb.de Darstellung der Entwicklung des Web-Angebots mit Nutzerzahlen; Pressewochenschau; Service „Freizeit“; „Praxisschild“; Foren; Inhaltsverzeichnisse der „KV-Intern“ seit 1996; Hilfe-/Suchfunktion; nicht aktualisierte Links/Termine; Hinweis auf Neues der Website
KV Bremen Hinweis auf Diabetes-Seminare; Personalien; Kunstausstellungen in der KV
www.kvhb.de
KV Hamburg Praxis-Service EDV mit Beratung und Ausstellung; Praxisnetze; Archiv mit
www.kvhh.de „Rechtsquellen“ zu Kassenarztrecht, Qualitätssicherung etc.; Kunst in der KV; „KV-Journal“ in Auszügen im HTML-Format; Online-Archiv seit 1/99; Website-Übersicht; verlinktes KV-Diagramm
KV Hessen Infos zu Abrechnung, EDV in der Arztpraxis, EBM, Kostenerstattung/IGEL,
www.kvh.de Praxisnetze, Praxisgründung, Qualitätssicherung; Gesundheits-/Berufspolitik mit Nachrichten, Dokumenten etc.; Online-Korrektur von Adress-/Statusänderungen von Mitgliedern; Jugendmagazin „Check up“ online bestellbar; Schlagwortsuche; Neues der Website
KV Koblenz Noch im Aufbau; teilweise lange Ladezeiten
www.kvkoblenz.de
KV Niedersachsen Listen mit Diabetes-Schwerpunkt- und schmerztherapeutischen Praxen; Stellen-
www.kvn.de börse Weiterbildung
KV Nordbaden FAQs zu bestimmten Fachbereichen; Rubrik „Arzt im Internet“; viele Statistiken;
www.kvnb.de „Forum Arzt in Nordbaden“ im PDF-Format, Online-Archiv seit 3/99; Sitemap; teilweise noch im Aufbau
KV Nordrhein Rubrik „IT in der Arztpraxis“ mit Infos zu Arzthomepage, Telematikprojekt D2D
www.kvno.de etc.; „Praxisinfos“ für den Arzt mit Archiv; Arzneimittel-Infos; „KVNo aktuell“ komplett im HTML-Format, Online-Archiv seit 6/99; Sitemap; Hilfe-/Suchfunktion; Hinweis auf Neues der Website
KV Nord-Württemberg Nachrichten-Ticker; „Kassenarzt aktuell“ in Auszügen (HTML-Format); Online-
www.kvnw.de Bestellservice von Patienten-Infobroschüren; Suche über Stichwortverzeichnis
KV Mecklenburg-Vorp. Materialien zu Qualitätssicherung, Rechtsauskünfte; Übersicht und Online-
www.kvmv.de Anforderung von Vordrucken; Neuigkeiten-Liste nach Rubriken
KV Pfalz + Bezirks-ÄK Pfalz Hinweise zu Online-Prinzipien wie Urheberrecht/Copyright etc.; Materialien zu
www.pfaelzer-aerzte.de „Telematik und Recht im Gesundheitswesen“; Computerviren; Konzept für Datensicherheit in der Arztpraxis; verschiedene Link-Listen, z. B. zu Pharmafirmen; Rückruf-Service für Mitglieder; Einbindung von Free SMS; Newsletter; Internet-Tarifrechner; moderierte Foren; Personalia; Online-Formularbestellung; Sitemap; Schlagwortsuche
KV Sachsen KV-Nachrichten-Ticker (nicht ausblendbar); „KVS Mitteilungen“ – Inhalts-
www.kvs-sachsen.de verzeichnisse 1999; Heft in PDF-Dateien seit 1/00
KV Sachsen-Anhalt Zahlen/Fakten, z. B. Apothekenumsätze etc.; Hinweis auf Praxis-Eröffnungen,
www.kvsa.de Ausschreibungen, Ermächtigungen etc.; Link-Listen; umfassender Internet-Einführungskurs; Newsletter
KV Schleswig-Holstein KV-Nachrichten-Ticker (nicht ausblendbar); Übersicht über Praxisnetze mit Links
www.kvsh.de auf regionale Projekte; „Nordlicht“ – Artikel im PDF-Format seit 1/00; Nachrichten-Teaser; übersichtlich; Bilder mit längeren Ladezeiten
KV Südbaden Aktueller Nachrichten-Ticker; Info KVSB/AOK-Projekt „vernetzte Praxen“;
www.kvsb.de Broschüre „Informationen und Empfehlungen zum Thema Impfen“; „KV-Dialog“ als PDF-Datei seit 1/99; verlinkte Sitemap; Hilfe
KV Thüringen Informationsreihe zum EBM 2000 plus; Info „Niederlassung als Vertragsarzt –
www.kvt.de Rechte/Pflichten; ICD-10-SGB V – fachgruppenbezogene Diagnosenkataloge als PDF-Dateien; neue Inhalte markiert
KV Westfalen-Lippe Neue Heilmittelverordnung; Praxis-Management-Tipps mit Beiträgen zu EDV,
www.kvwl.de Kommunikation, Organisation, Marketing, Personal, Praxisgestaltung; Newsletter; „Pluspunkt“ im HTML-Format, Online-Archiv ab 1/99, mit thematischem Register; FAQ mit Antworten-Archiv zu Themen wie ICD; erweiterte Volltextsuche; Anzeige neuer Inhalte nach Rubriken
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema