ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2001Raus aus dem Jammertal: Erwartet - rückhaltlose Unterstützung

THEMEN DER ZEIT: Diskussion

Raus aus dem Jammertal: Erwartet - rückhaltlose Unterstützung

Dtsch Arztebl 2001; 98(37): A-2333 / B-2020 / C-1873

Maidatschewski, Stefan

zu unserer Berichterstattung vom 104. Deutschen Ärztetag über Ausbeutung junger Ärztinnen und Ärzte von Jens Flintrop in Heft 22/2001
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LNSLNS Das Urteil des EuGH hat wohl direkt ins Wespennest getroffen! Die Missstände waren aber seit längerem bekannt, und es hat außer den Betroffenen keinen sonderlich gerührt.
Ist es die Angst vor Klagen und Schadenersatzansprüchen und (theoretisch möglichen) Haftstrafen, die auch unsere Standesvertretung aufgerüttelt hat?
Oder will man auf den fahrenden Zug aufspringen, der langsam, aber unaufhaltsam Fahrt aufgenommen hat? Ich hoffe, dass dem so nicht ist und ernste Besorgnis der Grund dazu ist. Hier wäre die Chance gegeben, sich als starke Standesvertretung aller Ärzte zu zeigen (wie viele der in den Kammervorständen/Gremien sitzenden Kollegen sind eigentlich leitende Chefärzte oder ärztliche Direktoren, die selbst zu dieser Katastrophe beigetragen haben?). Ich erwarte von den Kammern nicht nur die jährliche Beitragsselbsteinschätzung, sondern rückhaltslose Unterstützung gegen diese illegalen Machenschaften.
Ich möchte nicht neidisch auf die Piloten schauen müssen, die sich auf eine starke Interessenvertretung stützen konnten (was zahlt eigentlich ein Pilot jährlich für Beiträge?) und letztlich erfolgreich waren.
Stefan Maidatschewski, Straße des 18. Oktober 36, 04103 Leipzig
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