BRIEFE

PID: Mumpitz

Dtsch Arztebl 2001; 98(37): A-2342 / B-1996 / C-1878

Goddemeier, Christof

Zu dem Leserbrief „Armutszeichen der PID-Verhinderer“ von Dr. rer. nat. Manfred Schleyer in Heft 26/2001, den wir zusammen mit anderen Briefen zu dem Kommentar „PID: Motivsuche“ von Dr. med. Frank Ulrich Montgomery (Heft 15/2001) zur Diskussion gestellt haben:
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LNSLNS „Wenn Frauen anderer Länder die Möglichkeit zur PID haben, dann sind im Vergleich hierzu die Frauen in Deutschland nach der mir bekannten Logik in ihren Rechten eingeschränkt. Oder sehe ich da etwas falsch?“ fragt Manfred Schleyer in der Diskussion. Auch wenn die Frage rhetorisch und mit naiv-treuherzigem Augenaufschlag gestellt ist und die Antwort „keineswegs“ allzu plump nahe legt: Herr Schleyer sieht da etwas falsch. Aus der Möglichkeit, in einem Land von einer bestimmten Maßnahme Gebrauch zu machen, lässt sich doch niemals ein Rechtsanspruch in einem anderen Land herleiten. Nach der Herrn Schleyer „bekannten Logik“ sind, verglichen mit Richtern anderer Länder, in denen die Todesstrafe verhängt werden kann, die Richter hierzulande in ihren Rechten derbe eingeschränkt. Niemand käme auf die Idee, solchen Mumpitz ernsthaft in die Welt zu trompeten. Oder sehe ich da etwas falsch?
Dr. med. Christof Goddemeier, Bauhöferstraße 127, 79115 Freiburg
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