BÜCHER

Patienten-Rechte

Dtsch Arztebl 2001; 98(37): A-2344 / B-2008 / C-1879

Broglie, M. G.; Stebner, F. A.; Wigge, P.

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LNSLNS Patientenrecht:
Gesetzliche Grundlagen und Urteile


M. G. Broglie, F. A. Stebner, P. Wigge (Hrsg.): Patienten-Rechte. pmi Verlag, Frankfurt am Main, Loseblatt-Sammlung in zwei Ordnern, Grundwerk 450 Seiten, 599 DM, Einführungsrabatt 50 Prozent, Ergänzungslieferung je Seite 0,60 DM
Die Deutschen sind das arztbesucherfreudigste Volk der Welt mit mehr als 400 Millionen ambulanten und mehr als 15 Millionen stationären Patienten-Arzt-Kontakten jährlich. So wundert es nicht, dass jedes Jahr mehr als 30 000 Anspruchsschreiben von tatsächlich oder vermeintlich geschädigten Patienten an die Berufshaftpflichtversicherungsgesellschaften der Ärzte, an die Gutachter- und Schlichtungsstellen, an die Staatsanwaltschaften oder gleich an die Gerichte gehen. Schließlich sind die Deutschen das prozessfreudigste Volk Europas, weit vor Italienern, Franzosen oder Spaniern; ist man doch häufig im Besitz einer Rechtschutzversicherung und damit „vollkaskoversichert“.
Die Sammlung „Patienten-Rechte“ soll nicht nur dem mündigen Patienten den Einstieg in einen rechtlich nicht selten schwierigen Haftpflichtprozess erleichtern, sondern ihm und seinem Anwalt eventuell auch raten, von der Einleitung eines Gerichtsverfahrens wegen Erfolglosigkeit einmal Abstand zu nehmen.
Im ersten Band finden sich unter anderem die Charta der Grundrechte der Europäischen Union, das Bundesdatenschutzgesetz, die Grundsätze der Bundes­ärzte­kammer zur ärztlichen Sterbebegleitung, das Betäubungsmittelgesetz und das Opferentschädigungsgesetz. Im zweiten Ordner ist eine große Zahl relevanter Urteile von Oberlandesgerichten, dem Bundesgerichtshof, dem Bundessozialgericht, von Finanzgerichten und anderen abgedruckt. Alle diese „einschlägigen“ Urteile widmen sich dem Problem, welche Rechte dem klagenden Patienten zustehen. Dabei geht es sowohl um individuelle Patientenrechte als auch um kollektive Rechte, bei denen eine Bürgerbeteiligung, also eine Mitgestaltung des Gesundheitswesens und eine Mitbestimmung in der Gesundheitspolitik, im Vordergrund steht. Wolfgang Rösch
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