VARIA: Personalien

Geburtstage

Dtsch Arztebl 2001; 98(37): A-2376 / B-2030 / C-1906

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LNSLNS Prof. Dr. med. Martin Franke, Internist, Rheumatologie, von 1967 bis 1986 Ärztlicher Direktor des Staatlichen Rheumakrankenhauses „Landesbad“ in Baden-Baden, wurde am 6. September 80 Jahre alt.
Der in Frankfurt/Main geborene Arzt und Wissenschaftler studierte an der Universität Frankfurt/Main Medizin, wo er das Staatsexamen ablegte und zum Dr. med. promoviert wurde. Seine berufliche und wissenschaftliche Karriere begann er als Assistent am Physiologischen Institut der Universität Gießen und an der Herz-Kreislauf-Klinik in Bad Münster am Stein. Ab 1957 war Franke Assistent an der Medizinischen Klinik der Universität Marburg unter der Leitung von Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. mult. Hans Erhard Bock. Von 1959 bis 1962 leitete Franke die Herz-Kreislauf-Klinik Küppelsmühle in Bad Orb. Danach kehrte er an die Universitätsklinik Marburg zurück, wechselte kurz danach mit Prof. Bock an die Universität Tübingen, wo er sich 1964 habilitierte und 1967 zum Oberarzt an dieser Klinik ernannt wurde. Seine wissenschaftlichen Tätigkeiten befassten sich zunächst mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und EKG, später mit klinischen Beiträgen zu Diagnose, Differenzialdiagnose und Verlauf rheumatischer Erkrankungen.

Sanitätsrat Dr. med. Karl Hans Metzner, Internist aus Mainz, wurde am 12. September 80 Jahre alt.
Der in Mainz geborene Arzt ist seit vielen Jahren in der ärztlichen Berufspolitik aktiv. 1959 wurde er zum Vorsitzenden der Bezirksärztekammer Rheinhessen gewählt. Er engagierte sich frühzeitig im Verband der niedergelassenen Nicht-Kassenärzte in Rheinland-Pfalz. Von 1959 bis 1986 war Dr. Karl Hans Metzner 1. Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinhessen (Mainz). Ab 1985 war er Mitglied des Vorstandes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Im Vorstand der Lan­des­ärz­te­kam­mer Rheinland-Pfalz wirkte er ab 1954 aktiv mit. Im Hartmannbund (Verband der Ärzte Deutschlands e.V.) war er zunächst stellvertretender Vorsitzender und dann, von 1969 bis 1972, Vorsitzender dieses Ärzteverbandes.
Karl Hans Metzner hat sich als Sachkenner der Medizinischen Informatik und Datenverarbeitung in der Medizin einen Namen erworben. Er war wiederholt als Arzt bei humanitären Hilfsaktionen im Einsatz, so unter anderem in Afrika und in Russland. Für seinen Einsatz in der ärztlichen Fortbildung ehrte ihn die Bundes­ärzte­kammer 1968 mit der Ernst-von-Bergmann-Plakette. 1991 erhielt er die Günther-Budelmann-Medaille des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V. Metzner ist Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse (1971).

Dr. med. Klaus Dehler, niedergelassener Internist aus Nürnberg, wird am 15. September 75 Jahre alt.
Der in Erlangen geborene Arzt engagierte sich auf verschiedenen Ebenen der ärztlichen Berufspolitik und in der Kommunalpolitik. 1952 wurde er Mitglied des Vorstandes des Marburger Bundes, Landesverband Bayern, von 1958 bis 1967 war er dessen 1. Vorsitzender. Vorstandsmitglied des Ärztlichen Kreisverbandes und des Ärztlichen Bezirksverbandes Nürnberg war Dehler seit 1953; ab 1955 war er Mitglied des Vorstandes der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer (München). Von 1963 bis 1967 und von 1972 bis 1992 war er im Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns tätig, dessen stellvertretender Vorsitzender er von 1984 bis 1992 war. Von 1985 bis 1986 war Dehler Mitglied des Vorstandes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (Köln). Von 1952 bis 1954 war Dehler Mitglied des Rates der Stadt Nürnberg, von 1954 bis 1966 Mitglied des Bayerischen Landtages (für die FDP). Er war von 1984 bis 1992 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen e.V. (ABV), Köln. Auch dem Aufsichtsrat der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG, Düsseldorf, gehörte Dehler lange Jahre an. EB
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