ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2001Bekanntmachungen: Änderungen bzw. Ergänzungen der Anlage zum Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) über die Anwendung von Psychotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung (Psychotherapie-Vereinbarung)

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Bekanntmachungen: Änderungen bzw. Ergänzungen der Anlage zum Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) über die Anwendung von Psychotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung (Psychotherapie-Vereinbarung)

Dtsch Arztebl 2001; 98(37): A-2383 / B-2037 / C-1912

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LNSLNS Die Kassenärztliche Bundesvereinigung, K.d.ö.R., Köln, – einerseits – und der AOK-Bundesverband, K.d.ö.R., Bonn, der Bundesverband der Betriebskrankenkassen, K.d.ö.R., Essen, der IKK-Bundesverband, K.d.ö.R., Bergisch Gladbach, der Bundesverband der landwirtschaftlichen Krankenkassen, K.d.ö.R., Kassel, die See-Krankenkasse, K.d.ö.R., Hamburg, die Bundesknappschaft, K.d.ö.R., Bochum, – andererseits – vereinbaren nachstehende
in der Fassung vom 7. Dezember 1998


1. In § 11 Abs. 14, letzter Satz, wird „gegenüber dem Gutachter“ ersatzlos gestrichen.

2. Der letzte Absatz des § 12 Abs. 5 wird zu einem eigenen Absatz 6 und folgendermaßen formuliert:
„Bei Verletzung der sich aus dieser Vereinbarung ergebenden Gutachterpflichten durch den Gutachter kann die Kassenärztliche Bundesvereinigung im Einvernehmen mit den Spitzenverbänden der Krankenkassen die Bestellung widerrufen.“
3. Die Nummerierungen der Abs. 6 bis 8 des § 12 ändern sich entsprechend fortlaufend.

4. § 12 Abs. 9 wird ersatzlos gestrichen.
5. In § 13 Abs. 2 wird der erste Satz folgendermaßen neu gefasst:
„Der die Psychotherapie ausführende Therapeut unterrichtet die Krankenkasse unverzüglich über Beendigung oder Abbruch einer Behandlung.“

6. In § 13 Abs. 4 wird folgender Satz angefügt:
„Die Krankenkasse kann grundsätzlich jeden Antrag einem Gutachter zur Prüfung übergeben, sofern sie dies für erforderlich hält.“
7. In § 15 Abs. 1 wird in der Aufzählung hinter „PTV 7 b – Durchschrift der Mitteilung der Leistungspflicht an den Therapeuten zur Beifügung für die Abrechnung“ eingefügt „PTV 7 c – Durchschrift der Mitteilung der Leistungspflicht an den Therapeuten zum Verbleib bei der Krankenkasse“.

8. In § 15 Abs. 2 werden die letzten beiden Sätze folgendermaßen neu gefasst:
„Der Konsiliarbericht wird im Vierfachsatz erstellt. Das Original ist für den Therapeuten bestimmt, die erste Durchschrift für den Gutachter, die zweite Durchschrift zum Verbleib beim Konsiliararzt und die dritte Durchschrift für die Krankenkasse.“
9. In § 15 Abs. 6 wird der erste Satz folgendermaßen neu gefasst:
„Das Formblatt PTV 7 a/b/c wird dreifach erstellt.“

10. In § 15 Abs. 7 wird im letzten Satz „PTV 7/a/b“ durch /c ergänzt und folgender Satz angefügt:
„Die Formulare PTV 1, PTV 2, PT 3 KZT/a/b/c, PT 3 KZT/a/b/c (K) und VT 3 KZT/a/b/c können auch als Blankoformulare entsprechend den dafür festgelegten Vorschriften in der Praxis des Therapeuten ausgedruckt werden.“

Die vorstehenden Änderungen und Ergänzungen der Psychotherapie-Vereinbarung treten am 1. Oktober 2001 in Kraft.

Köln/Bonn/Essen/Bergisch Gladbach/Kassel/Hamburg/Bochum, den 3. 9. 2001


Kassenärztliche Bundesvereinigung, K.d.ö.R., Köln

AOK-Bundesverband, K.d.ö.R., Bonn

Bundesverband der Betriebskrankenkassen,
K.d.ö.R., Essen

IKK-Bundesverband, K.d.ö.R., Bergisch-Gladbach

Bundesverband der landwirtschaftlichen Krankenkassen,
K.d.ö.R., Kassel

See-Krankenkasse, K.d.ö.R., Hamburg

Bundesknappschaft, K.d.ö.R., Bochum
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