ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2001Viagra: Politiker fordern Verbot

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Viagra: Politiker fordern Verbot

Dtsch Arztebl 2001; 98(38): A-2392 / B-2062 / C-1914

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LNSLNS Viagra soll 30 Todesfälle mitverursacht haben.
CSU-Politiker haben das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium aufgefordert, das potenzsteigernde Medikament Viagra vom Markt zu nehmen. Anlass war die Antwort des Ministeriums auf eine CSU-Anfrage, wonach bei 30 Fällen der Verdacht bestehe, dass der Patient zu „irgendeinem Zeitpunkt nach der Einnahme von Viagra häufig als Folge einer Herz-Kreislauf-Komplikation“ verstorben sei. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte erklärte, es gebe keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen der Viagra-Einnahme und den Todesfällen. Das Committee for Proprietary Medicinal Products, dem Vertreter der EU-Staaten angehören, hat derweil das Nutzen-Risiko-Verhältnis von Viagra als positiv beurteilt und hält weitergehende Maßnahmen als die bisherigen Zulassungsänderungen nicht für erforderlich.
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