ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2001Schweiz: Entwurf eines Transplantationsgesetzes

POLITIK

Schweiz: Entwurf eines Transplantationsgesetzes

Dtsch Arztebl 2001; 98(38): A-2402 / B-2071 / C-1922

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LNSLNS Bisher können in der Schweiz jedem Menschen Organe entnommen werden, der dem nicht ausdrücklich widersprochen hat. In dem Entwurf des schweizerischen Transplantationsgesetzes wird sowohl die Zustimmungs- als auch die Widerspruchslösung zur Diskussion gestellt. Inzwischen zeichnet sich ein Votum für eine erweiterte Zustimmungsregelung ab. Anders als in Deutschland schreibt der schweizerische Entwurf für Lebendspenden nicht mehr zwingend eine verwandtschaftliche oder auf emotionalen Bindungen beruhende Beziehung vor.
Das Gesetz soll später gleichzeitig die Gewinnung und Verwendung von embryonalen und fetalen Geweben aus Schwangerschaftsabbrüchen regeln. Eine gezielte Herstellung von Embryonen lehnt die Schweizer Ethikkommission ab, nicht jedoch die Forschung an „überzähligen Embryonen“.
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