VARIA: Personalien

Geburtstage

Dtsch Arztebl 2001; 98(38): A-2455 / B-2115 / C-1967

EB

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LNSLNS Prof. Dr. med. Bernhard Knick, Internist, außerplanmäßiger Professor an der Universität Mainz, wurde am 19. September 80 Jahre alt. Er gehört dem Ärzteteam der Stiftung Deutsche Klinik in Wiesbaden an.
1954 habilitierte sich Knick über „Endokrine und Stoffwechsel-Korrelationen des Insulineffekts“, einem Themenkreis, der seine wissenschaftlichen Arbeiten geprägt hat. 1961 wurde er Oberarzt an der II. Medizinischen Universitätsklinik Mainz. Mit dem Medizinstatistiker Prof. Hans-Joachim Lange leitete er ein Sonderforschungsbereichsprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft über frühmetabolische Veränderungen bei der Atherogenese, als deren Hauptergebnis charakteristische Konstellationen von Insulin-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechselveränderungen sowie Befunde einer „metabolischen Fettleber“ biochemisch und syntropiestatistisch objektiviert wurden. Frühdiabetische Stoffwechselanomalien, die Therapie mit Insulin und Antidiabetika waren Hauptanliegen seiner Vortragstätigkeit im Rahmen von europäischen Kongressen und Fortbildungsveranstaltungen der deutschen Ärzteschaft. Seine diabetologischen Erfahrungen fanden Niederschlag in den vier Auflagen des von Bernhard und Johanna Knick verfassten Buches „Diabetologie für praktische Ärzte und Kliniker“.

Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. mult. Otto Prokop, von 1957 bis 1987 Direktor des Instituts für Gerichtliche Medizin der Berliner Charité, vollendet am 29. September sein 80. Lebensjahr.
Der gebürtige Österreicher erlangte als Gerichtsmediziner und Blutgruppenforscher internationales Ansehen. Mit großem Engagement schuf er eine Berliner Schule; davon zeugen seine 27 Habilitanden, viele Hundert wissenschaftliche Publikationen und eine Vielzahl eigener Bücher. Darunter sind Standardwerke der Gerichtsmedizin, der Blutgruppenkunde, der Genetik und zur Wissenschaftlichkeit in der Medizin. Prokop erhielt hohe wissenschaftliche Ehrungen und Auszeichnungen in der DDR, der alten Bundesrepublik, Italien, Österreich und Japan. Dazu gehören Ehrendoktorate in Leipzig, Szeged und Tokio sowie zahlreiche Ehrenmitgliedschaften in- und ausländischer Fachgesellschaften. Er ist langjähriges Mitglied der Akademie der Naturforscher „Leopoldina“. Nach der Wiedervereinigung wurden Wissen und Erfahrung des Emeritus in verschiedenen Kommissionen des Berliner Senats zur Untersuchung von Vorwürfen gegen die Ostberliner Medizin eingeholt. EB
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