VARIA: Reise / Sport / Freizeit

Gefangen in Fernost

Dtsch Arztebl 2001; 98(38): A-2454 / B-2095 / C-1963

Klinkhammer, Gisela

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Als der gebürtige Würzburger Wilhelm Köberlein (1890– 1952) im Frühjahr 1914 in den ostsibirischen Kurierzug stieg, um an der russischen Pazifikküste eine Stelle anzutreten, konnte er nicht ahnen, dass ihn fünfeinhalb Jahre japanischer Kriegsgefangenschaft erwarteten. Anhand von Köberleins bisher unveröffentlichten Tagebuchaufzeichnungen, seinen zahlreichen Briefen und Fotografien lässt sich sein Schicksal als Kriegsgefangener in den Lagern Matsuyama und Bando fast lückenlos nachverfolgen.
Das umfangreiche Fotomaterial brachte den Arzt und Journalisten Andreas Mettenleiter auf die Idee, die Ausstellung „Gefangen in Fernost – Deutsche in japanischen Kriegsgefangenenlagern (1914–1920)“, die bis
28. Oktober im Würzburger Siebold-Museum zu sehen ist, zu gestalten. Anschließend werden die Exponate in einer Wanderausstellung in mehreren deutschen und japanischen Städten zu sehen sein.
Ein Katalog ist für 24,80 DM erhältlich. Informationen:
Telefon: 09 31/4 17 39 10. Kli
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema