ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2001Gestörte Peristaltik bei gastroösophagealem Reflux

MEDIZIN: Referiert

Gestörte Peristaltik bei gastroösophagealem Reflux

Dtsch Arztebl 2001; 98(38): A-2442 / B-2104 / C-1955

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LNSLNS Durch einen Schluckakt lässt sich ein Refluat aus dem Magen in die Speiseröhre innerhalb weniger Sekunden wieder in den Magen befördern. Bei Patienten mit chronischer Refluxkrankheit läuft diese sekundäre Peristaltik verzögert ab. Die Autoren führten manometrische Untersuchungen bei Patienten, die konservativ behandelt wurden im Vergleich zu Patienten mit erfolgreicher Antireflux-Operation durch; die Ösophagusmanometrie erfolgte drei Jahre nach dem operativen Eingriff. Durch die Fundoplicatio änderte sich, im Gegensatz zur Behauptung amerikanischer Autoren, an der Motilitätsstörung der Speiseröhre nichts, sodass die Autoren zu dem Schluss kommen, dass bei der gastroösophagealen Refluxkrankheit ein primärer Defekt der Ösophagusmotilität vorliegt. w

Rydberg L, Ruth M, Lundell L: Characteristics of secondary oesophageal peristalsis in operated and non-operated patients with chronic gastrooesophageal reflux disease. Europ J Gastroenterol Hepatol 2000; 12: 739–743.

Dr. L. Lundell, Department of Surgery, Sahlgrenska University Hospital, S-413 45 Göteborg, Schweden.

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