ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2001Forschung: Schwerpunkt Gesundheit

AKTUELL

Forschung: Schwerpunkt Gesundheit

Dtsch Arztebl 2001; 98(39): A-2465 / B-2125 / C-1977

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Bundesministerin stellt hohe Investitionen für Gesundheitsprojekte in Aussicht.

Aus Bundesmitteln werden in den kommenden fünf Jahren rund 1,1 Milliarden DM für das „Gesundheitsforschungsprogramm“ zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen in den nächsten drei Jahren weitere 350 Millionen DM aus dem „Zukunftsinvestitionsprogramm“ für die molekulare Medizin und die Krankheitsbekämpfung durch Genomforschung, die dem Bundeshaushalt aus den angesparten Zinsen durch den Verkauf der Mobilfunklizenzen zugeflossen sind. Dies kündigte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, bei der Dialogveranstaltung „Reformbedarf aktuell: Zukunft Medizinstudium“ vor kurzem in Berlin an.
Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern wurden im Jahr 2000 rund 1,4 Milliarden DM für Hochschulgebäude, Geräte und Apparaturen sowie Ausstattung in der Humanmedizin ausgegeben. Dies sind fast ein Drittel aller Hochschulbauförderungsmaßnahmen.
Das Bundesbildungsministerium bezeichnete die biomedizinische Grundlagenforschung in Deutschland als „Weltspitze“. Allerdings gebe es im Bereich der patienten-orientierten klinischen Forschung und bei der bevölkerungsbezogenen Public-Health-Forschung einschließlich der Prävention und Gesundheitssystemforschung noch Nachholbedarf.
Auch beim Transfer neuester Forschungsergebnisse in die medizinische Routineversorgung und in die Wirtschaft müssten noch Anstrengungen unternommen werden. Die partiellen Defizite in der Gesundheitsforschung seien teilweise auf mangelnde Zusammenarbeit zwischen den Akteuren in der Gesundheitsforschung und auf eine fehlende Bündelung von Ressourcen zurückzuführen, meinte die Ministerin.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema