ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2001Pharma-Marketing in Deutschland

POLITIK: Medizinreport

Pharma-Marketing in Deutschland

Dtsch Arztebl 2001; 98(39): A-2486 / B-2140 / C-1989

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LNSLNS Umsatz der pharmazeutischen Industrie in Deutschland 2000 (Herstellerabgabepreise): 35,5 Milliarden DM
Anteil der Werbung am Gesamtbudget der Pharmabranche: unbekannt.
Nach Schätzungen des amerikanischen Verbraucherschützervereins Public Citizen investiert die Branche etwa 30 Prozent ihres Umsatzes in Marketing und Vertrieb – das ist mehr als doppelt so viel, wie sie für Forschung und Entwicklung neuer Medikamente ausgibt.

Bereich Selbstmedikation 2000 (Endpreise), Umsatz: 7,4 Milliarden DM
Ausgaben für Publikumswerbung: 817 Millionen DM

Bereich verordnete Medikamente (Endpreise), Umsatz: 46,7 Milliarden DM
Ausgaben für Marketing:
- Ausgaben für Anwendungsbeobachtungen, Kongress-Sponsoring, Honorare für Meinungsbildner: unbekannt.
- Anzeigen in Fachzeitschriften: 280 Millionen DM (31 000 Anzeigenseiten in etwa 230 Medizin-Fachzeitschriften)
- Aussendungen, Werbe-Post: 100 Millionen DM
- Pharmareferenten: 2,7 Milliarden DM; darin enthalten Gehälter, Spesen, Provisionen et cetera, aber nicht Werbematerial.
Die Gesellschaft für Pharmainformation in Nürnberg analysiert die Vertreterbesuche bei etwa 100 000 niedergelassenen Ärzten. Im Jahr 2000 haben etwa 15 500 Pharmareferenten 20 Millionen Arztkontakte gehabt, das sind etwa 200 Kontakte pro Arzt.
Quellen: VFA, BPI, GPI

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