ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2001Klimawandel: Entwicklungsländer besonders betroffen

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Klimawandel: Entwicklungsländer besonders betroffen

Dtsch Arztebl 2001; 98(39): A-2488 / B-2125 / C-1990

Groß, Joachim; Wilkinson, Paul

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LNSLNS Die gesundheitlichen Folgen der globalen Klimaerwärmung
sind erheblich. Der Beitrag gibt den Stand der epidemiologischen Forschung wieder.
Joachim Groß, Paul Wilkinson


Die globale Durchschnittstemperatur ist in den letzten hundert Jahren von 13,7 Grad auf 14,3 Grad Celsius gestiegen. Die 90er-Jahre waren in vieler Hinsicht die wärmsten des vergangenen Jahrhunderts. Die meisten Alpengletscher haben sich in den letzten Jahrzehnten zurückgebildet. Die Konzentration von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre – als Hauptverursacher des Treibhauseffektes – hat sich seit der vorindustriellen Phase durch die Verbrennung fossiler Energien (Erdöl, Kohle, Gas) von 280 ppm auf 360 ppm erhöht. Wahrscheinlich ist auch die zunehmende Häufigkeit extremer Wetter-ereignisse wie Wirbelstürme, Überschwemmungen und Dürren zum Teil durch den Anstieg von Treibhausgasen bedingt.
Von der Umweltbehörde der Vereinten Nationen (United Nations Environmental Programme, UNEP) und der World Meteorological Organization (WMO) wurde 1988 eine internationale Kommission für Klimaveränderung (Intergovernmental Panel of Climate Change, IPCC) ins Leben gerufen. Im Bericht „Climate Change 2001 – Impacts, Adaption, and Vulnerability“, der im Juli 2001 erschien (1), setzt sich ein Stab hochrangiger Natur- und Sozialwissenschaftler mit dem Einfluss der Klimaveränderungen auf die Lebensbedingungen des Menschen auseinander. Epidemiologen, unter Federführung der „London School of Hygiene and Tropical Medicine“, beschreiben im neunten Kapitel des mehr als 1 000 Seiten umfassenden Werkes den Einfluss der Klimaerwärmung auf den Gesundheitszustand menschlicher Populationen in verschiedenen Teilen der Welt.
Die Klimaveränderung ist nur ein Einflussfaktor der multifaktoriellen Genese einiger Krankheiten. Deshalb hat die Epidemiologie häufig Schwierigkeiten, davon Hintergrundfaktoren wie sozioökonomische und demographische Einflussgrößen zu trennen. Die künftige Klimaentwicklung vorauszusagen ist schwierig, weil die Zunahme der CO2-Konzentration vom künftigen Gebrauch fossiler Energien abhängt. Ausgehend von dem gegenwärtigen Wert um 360 ppm, schwanken hier die Prognosen zwischen 540 ppm und 970 ppm im Jahr 2100.
Bei der Hitzewelle 1995 in Chicago wurde eine erhöhte Sterblichkeit von
12/100 000 Einwohner ermittelt, die hauptsächlich ältere Bewohner betraf (2). Da davon ausgegangen werden muss, dass sich durch den erhöhten Treibhauseffekt extreme Wetterereignisse wie beispielsweise Hitzewellen öfter ereignen, kann von einer errechenbaren zusätzlichen Sterblichkeit ausgegangen werden. Die höhere Lufttemperatur lässt mehr Wasser verdunsten, was die Luftfeuchtigkeit und die Menge der Niederschläge in einigen Teilen der Welt deutlich erhöht. Die Kombination von Hitze und Feuchtigkeit führt ebenso zu einer erhöhten Mortalität (3). Bezogen auf das Jahr 2050, muss in New York, trotz Einsatz von Klimaanlagen, mit einer Übersterblichkeit von 500 bis 1 000 Personen jährlich gerechnet werden (4). Etwa 30 Prozent der Weltbevölkerung leben in den großen Metropolen der Dritten Welt. Weil dort wenig Klimaanlagen bereitstehen, muss von einer deutlich erhöhten zusätzlichen Mortalität ausgegangen werden, insbesondere für die Bewohner von Elendsvierteln.
In gemäßigten Breiten könnten sich mildere Winter dagegen günstig auf die Sterblichkeitsrate auswirken: In einer Studie werden bis zu 20 000 weniger kältebedingte Tode pro Winter in Großbritannien im Jahr 2050 angenommen (5).
Naturkatastrophen und Luftverschmutzung
Die Anzahl und Schwere von Naturkatastrophen wie Wirbelstürme, Dürren und Überschwemmungen scheinen sich mit zunehmender Klimaerwärmung zu erhöhen. Entsprechend nehmen die Opfer und deren Verletzungen, Krankenbehandlungen und finanzielle Verluste zu. Das ist insbesondere für Versicherungsunternehmen wichtig (6, 7). Für Entwicklungsländer mit geringem sozioökonomischen Niveau haben Ereignisse wie das Klimaphänomen „El Niño“ besonders gravierende Auswirkungen: Die 1982/83 nach „El Niño“ aufgetretenen Dürren und Sturmfluten bewirkten ein Absinken des Bruttosozialprodukts von circa zehn Prozent in Bolivien, Chile, Ecuador und Peru mit den entsprechenden Folgen für die Gesundheitsversorgung (8).
Die zunehmende Verdunstung von Wasser aus den Ozeanen wird die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Überschwemmungen kommt, erhöhen. Kurzfristig führt dies zu einem Anstieg der Zahl von Verletzungen und Ertrinkungstod. Mittelfristig führt der akute Trinkwassermangel häufig zu einer erhöhten Zahl der Hepatitis-A- und Cholera-Erkrankun-
gen durch Infektion mit kontaminiertem Wasser. Langfristig wird aus der Zerstörung der Felder und der Vernichtung der Ernten eine Mangelernährung resultieren (9). Besonders China war in den letzten Jahren verstärkt von Überflutungen betroffen. Allein 1998 wiesen die Statistiken dort mehr als 3 000 Tote durch Überschwemmungen und vier Millionen zerstörte Häuser aus. Als Grund wird häufig die Entwaldung und eine falsche Landwirtschaftspolitik angegeben.
Die Verwundbarkeit der Bevölkerung ist in den Ländern des Südens deutlich stärker ausgeprägt als in den industrialisierten Ländern. Die gesundheitlichen Folgen von Dürren sind meist eine indirekte Auswirkung der beeinträchtigten Produktion von Nahrungsmitteln. Mangelernährung verschärft sich daher schnell zu Hunger. In Zeiten der Wasserknappheit wird Wasser vorwiegend zum Kochen, weniger für Hygiene verwendet. Die Folgen sind unter anderem das vermehrte Auftreten von Trachom und Scabies. Bei längeren Lagerzeiten von Wasser und fäkaler Kontamination ist eine Zunahme von Diarrhö zu erwarten. Mangelernährung in diesen Situationen verstärkt die Anfälligkeit gegenüber den Infektionen zusätzlich.
Die Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die Gesundheit sind zurzeit am größten in den Ländern der Dritten Welt. Während in den Industrienationen die Emissionen von Partikeln, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid und Stickoxiden durch Kraftfahrzeug-Katalysatoren und bessere Brennstoffe (Erdgas statt Kohle) zurückgegangen sind (bei unverändert hohen CO2-Emissionen), sterben in Indien schätzungsweise 40 000 Menschen jährlich vorzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung (10). Die Kombination von lokaler Luftverschmutzung und warmem Wetter ist ein erhöhter Risikofaktor für die zunehmende Inzidenz vorwiegend chronisch obstruktiver Atemwegserkrankungen (COPD). Steigende Temperaturen bedingen ein höheres Risiko für Waldbrände. Die freigesetzten Partikel lassen die Rate von COPD ansteigen. Eine weitere Zunahme von COPD ist durch die verstärkte Freisetzung von Pollen zu erwarten: Nicht nur früher beginnende Vegetationszeiten, sondern auch hö-here CO2-Konzentrationen bedingen eine vermehrte Freisetzung. Experimentelle Untersuchungen zeigten eine fast
vierfache Zunahme von hochallerge-nen Pollen der Abrosia artemisiifolia (Astern-Pflanze) bei einer Verdopplung der CO2-Konzentration von 300 auf 600 ppm (11). Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass die Erderwärmung zu einer Zunahme der Radonkonzentration in den unteren Schichten der Erdatmosphäre führt (12). Das radioaktive Gas als Alpha-Strahler ist als Ursache von bösartigen Lungenerkrankungen bekannt.
Zunahme von Infektionskrankheiten
Viele Infektionskrankheiten, besonders in den Tropen, werden durch
Vektoren (zum Beispiel Anopheles-Mücken) übertragen, die nicht über
ein eigenes Temperatur-Regulationssystem verfügen. Eine Erhöhung der Feuchtigkeit oder der Umgebungstemperatur kann daher die Aktivität, Verbreitung und Fortpflanzungsrate des Vektors und damit die Ausbreitung, beispielsweise der Malaria tropica, nachhaltig beeinflussen.
- Malaria: Neuere Studien anhand von Klimamodellen geben Hinweise darauf, dass die Zonen, in denen sich Malaria potenziell verbreiten kann, durch den Klimawandel deutlich größer werden. Für das Jahr 2080 wird prognostiziert, dass 260 bis 320 Millionen Menschen mehr in Gebieten mit potenzieller Malaria-Verbreitung leben (13). Würde es gelingen, die Emission von CO2 in einem Bereich zwischen 550 bis 750 ppm zu stabilisieren, könnten sich die Zuwächse in der Verbreitung von Malaria um ein Drittel verringern (14).
- Dengue-Fieber: Die durch die Fliege Aedes aegyptii übertragene Erkrankung hat sich während der letzten Jahrzehnte in den Städten der tropischen Gebiete weiter verbreitet. In den Provinzen Mexikos, die an die USA angrenzen, sind Epidemien ausgebrochen. Inzwischen werden auch aus den USA und Australien Fälle von endemischer Verbreitung gemeldet. Unklar ist, inwieweit sich eine Klimaerwärmung auf die Verbreitung von Dengue-Fieber in subtropischen Gebieten auswirkt, da hier sozioökonomische Faktoren begrenzend wirken (15).
- Leishmaniose: Vektoren dieser auch in Südeuropa verbreiteten Erkrankung sind mehrere Sandfliegenarten, deren Verbreitung und Aktivität stark von der Umgebungstemperatur abhängt. Studien weisen auf eine
steigende Verbreitung in den subtropischen Gebieten Brasiliens, Paraguays, Boliviens und Argentiniens (16). In Italien ergibt sich ein gemischtes Bild für verschiedene Sandfliegenarten (17).
- Leptospirose: Diese akut fieberhafte Erkrankung wird durch den Urin infizierter Nager und Hunde übertragen. Insbesondere nach heftigen Regenfällen und während Überflutungen tritt sie vermehrt auf (18).
- Hantavirus-Erkrankungen: Veränderungen im Klima können auch zugunsten von warmblütigen Überträgern verlaufen: Eine Explosion der Mauspopulation nach heftigen Regenfällen nach dem El-Niño-Phänomen 1991/92 wird dafür verantwortlich gemacht, dass es in den USA erstmals zu einem Ausbruch des Hantavirus-Pulmonary-Syndroms kam (19).
- Cholera: Diese durch kontaminiertes Wasser und Lebensmittel übertragene Erkrankung ist 1992 in einer neuen Serogruppe (V. cholerae O 139) aufgetreten. Während des El-Niño-Phänomens 1997/98 wurden große Teile von Djibuti, Somalia, Kenia, Tansania und Mosambik überflutet. Die fäkal kontaminierten Trinkwasserreserven führten zu mehreren Cholera-Epidemien. Vermutet wird auch, dass die Erwärmung der großen afrikanischen Seen zu einem höheren Cholera-Risiko in den benachbarten Ländern führt (20).
- Meningokokken-Meningitis: Größere Epidemien dieser Infektion ereignen sich regelmäßig alle fünf bis zehn Jahre im afrikanischen „Meningitisgürtel“. Die an Staubpartikel anhaftenden Erreger werden insbesondere während der Trockenzeit übertragen. Die durch die El-Niño-Klimavariation verursachten vermehrten Trockenzeiten verbreiteten die Erreger vom ursprünglichen „Gürtel“ ausgehend bis nach Kenia, Uganda, Ruanda, Sambia und Tansania (21).
Hintergrundklima und jahreszeitliche Klimamuster sind die Schlüsselfaktoren in der landwirtschaftlichen Produktivität, trotz aller Fortschritte in der Vielfalt des Saatgutes und der Bewässerung. Veränderte Niederschläge und Temperaturen können daher Auswirkungen auf die Nahrungsmittelversorgung und damit indirekt auf die Gesundheit haben. Die Weltnahrungsmittelproduktion unterliegt vielen ökonomischen, sozialen und kulturellen Einflüssen. Durch den Klimawandel kann sich der Druck, unter dem die Produktion bei der Versorgung von sechs Milliarden Menschen steht, weiter erhöhen. Bisher konnte der Produktionszuwachs mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt halten, doch seit den Neunzigerjahren gibt es Anzeichen für ein Erlahmen dieser Dynamik (22).
Im Bericht der United Nations Agricultural Organization (FAO) 1999
werden potenzielle Krisenregionen benannt, in denen die landwirtschaftliche Produktivität durch Umweltfaktoren besonders gefährdet ist. Dies sind Gebiete, die vorwiegend von Dürren und Überflutungen betroffen sind oder eine besonders steile Beschaffenheit des Geländes oder Bodenerosion aufweisen. Eine Häufung extremer Wetterereignisse kann daher zu einer weiteren Verschärfung der Unter- und Mangelernährung führen (23).
Durch das Abschmelzen des Polareises ist eine deutliche Erhöhung des Meeresspiegels zu erwarten. Die möglichen Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Küstenbevölkerungen sind dabei nicht zu unterschätzen. So würde zum Beispiel eine Erhöhung von 50 cm im Nil-Delta 32 Prozent der städtischen Gebiete unter Wasser setzen. Abgesehen vom Verlust an Wohnraum, wird dadurch
das Kanalisationssystem beeinträchtigt, insbesondere bei der Entsorgung der menschlichen Fäkalien im städtischen Gebiet. Das führt zu noch weniger Hygiene. Indirekt würde die Gesundheit unter der Verschlechterung der Nahrungsmittelproduktion leiden, zum Beispiel durch die Versalzung weiter für den Reisanbau benutzter Gebiete, beispielsweise in Bangladesch (24).
Die kosteneffektivste und effizienteste Maßnahme, um Nachteile für die Gesundheit zu vermeiden, ist der Wiederaufbau des öffentlichen Gesundheitsschutzes (25). In vielen Ländern hat sich „Public Health“ in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Viele Gesundheitsprobleme, die sich durch den geänderten Einfluss von Klimafaktoren ergeben, können durch Aktivitäten des öffentlichen Gesundheitswesens mit relativ bescheidenen Mitteln verhindert werden. Teil dieser Aktivitäten können sein: Verbesserte Überwachungsprogramme bei bestimmten Infektionen, Frühwarnsysteme bei extremen Wetterereignissen, Schulungsprogramme in der öffentlichen Gesundheitspflege und nachhaltig wirkende Präventions- und Kontrollprogramme für bestimmte vektorübertragene oder ernährungsbedingte Krankheiten (26).
Viele der negativen gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels betreffen besonders Länder der tropischen Zonen Afrikas, Lateinamerikas und Asiens, während die zugrunde liegenden Emissionen von Treibhausgasen hauptsächlich aus den industrialisierten Ländern des Nordens stammen. Gerade den unterentwickelten Ländern fällt es jedoch schwer, teure Infrastrukturen, wie zum Beispiel Dämme gegen Hochwasser, zur Verfügung zu stellen. Andererseits entstehen hohe Gesundheitskosten: Allein die Kosten für die Krankenbehandlung während einer Dengue-Epidemie im Jahr 1994 in Puerto Rico wurden auf mehr als 12 Millionen US-Dollar geschätzt (27). Die Ungleichheit bei Ursache und Wirkung des Klimawandels muss für die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft erkennbar sein. Auf globaler Ebene kann der Gesundheitszustand einer Bevölkerung ein „Biomarker“ für die Nachhaltigkeit von implementierten Maßnahmen sein.
Kyoto-Protokoll umsetzen
Die konsequente Umsetzung des Kyoto-Protokolls zur Begrenzung der Treibhausgase würde einen ersten Schritt darstellen, die Erwärmung der Erdatmosphäre aufzuhalten. Weitere Regelungen können dazu beitragen, Energie-Effizienz-Techniken bei Konsumartikeln und der Industrie zügig anzuwenden. Der Ersatz fossiler Energieträger durch regenerative wird eine Schlüsselrolle bei der Stabilisierung des Treibhauseffektes spielen und damit indirekt die gesundheitlichen Auswirkungen mildern. Gerade in Krankenhäusern und ambulanten Einrichtungen, die einen hohen Energieverbrauch haben, bestehen große Einsparpotenziale an CO2-Emissionen (28).

zZitierweise dieses Beitrags:
Dt Ärztebl 2001; 98: A 2488–2492 [Heft 39]

Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Literaturverzeichnis, das über das Internet (www.aerzteblatt.de) abgerufen werden kann.

Anschrift für die Verfasser:
Dr. med. Joachim Groß
Facharzt für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
Kaiserstraße 27
97070 Würzburg
E-Mail: gross.joachim@web.de


1Facharzt für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin
2Paul Wilkinson, MD, MSc, MRCP, MFPHM, Environmental Epidemiology Unit, London School of Hygiene and Tropical Medicine, University of London, Keppel St., London, England, UK


Die Verwundbarkeit der Bevölkerung ist in den Ländern des Südens deutlich stärker ausgeprägt als in den industrialisierten Ländern.


Veränderte Niederschläge und Temperaturen können Auswirkungen auf die Nahrungsmittelversorgung und damit indirekt auf die Gesundheit haben.
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  • Klimawandel: Frage
    Dtsch Arztebl 2001; 98(49): A-3280 / B-2768 / C-2571
    Junghans, Cornelius

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