ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2001Gesundheitspolitik: Von TK begrüßt

BRIEFE

Gesundheitspolitik: Von TK begrüßt

Dtsch Arztebl 2001; 98(39): A-2496 / B-2150 / C-1997

Simon, Jörn

Zu dem „Seite eins“-Beitrag „Europäischer Gerichtshof: Mit Beifall bedacht“ von Heike Korzilius in Heft 30/2001:
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS . . . Es ist positiv zu bewerten, dass der EuGH den Dienstleistungscharakter stationärer Behandlungen im europäischen Ausland anerkannt hat. Die Richter halten es allerdings für zulässig, die Kostenübernahme von der vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse abhängig zu machen, weil ansonsten das finanzielle Gleichgewicht des nationalen Gesundheitssystems erheblich gefährdet sei. Diese Einschränkung zeigt, wie wichtig es ist, dass die Krankenkassen die Möglichkeit bekommen, mit Leistungserbringern im EU-Ausland Verträge abzuschließen. Das wäre der beste Weg, um Qualität und Wirtschaftlichkeit auch bei grenzüberschreitender Gesundheitsversorgung zu sichern. Einschränkungen der Dienstleistungsfreiheit würden dann überflüssig. Es muss den Versicherten möglich sein, in einem grenzfreien Europa uneingeschränkt Leistungen in allen Bereichen in Anspruch zu nehmen. Wie das Ergebnis einer Studie der Techniker Krankenkasse zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung in Europa zeigt, wünschen sich unsere Versicherten eine freie Arztwahl ohne Einschränkung durch Ländergrenzen und erwarten ausführliche Informationen zu den verschiedenen Gesundheitssystemen . .
Jörn Simon, Landesvertretung Rheinland-Pfalz der Techniker Krankenkasse, Nikolaus-Otto-Straße 5, 55129 Mainz
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema