ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2001Arzneimittel: Schwachsinniger Verwaltungsaufwand

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Arzneimittel: Schwachsinniger Verwaltungsaufwand

Dtsch Arztebl 2001; 98(39): A-2498 / B-2134 / C-1998

Müller, Harm

Zu dem Beitrag „Arznei- und Heilmittelversorgung: Raus aus den Budgets“ von Josef Maus in Heft 27/2001:
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LNSLNS . . . In Anlehnung an politische Begriffe wie „die 68er“ sollte man die Schöpfer dieser Vorschriften frei nach ICD-10 vielleicht als die „F 70er“ bezeichnen. Diesen „F 70ern“ kann man doch wohl ihre Qualifikation absprechen, wenn auf jedem Rezept für logopädische Therapie als störungsspezifischer Befund zum Beispiel „Mehrsprachigkeit“ steht: Soll eine Sprache weg-therapiert werden, oder sollen die Deutschkenntnisse unserer ausländischen Computer-Spezialisten über Krankenschein verbessert werden? Wie kann Mehrsprachigkeit Ursache für eine medizinisch behandelbare Pathologie von Stimme, Sprechen oder Sprache sein? Nachdem also wieder reichlich Kosten in der Verwaltung des Gesundheitswesens verursacht wurden, die keinem nützen, sollten wir die Kosten für das Einstampfen solcher Rezeptformulare vom frei verfügbaren Budget der Ärzte finanzieren! Zusammenfassend: Diese Heilmittelverordnung ist nach ICD-10 zum R 11!
Dr. med. Harm Müller, Wetzlarer Straße 25, 35510 Butzbach
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