ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2001AIRE: Ernüchternde Realität

VARIA: Wirtschaft - Aus Unternehmen

AIRE: Ernüchternde Realität

Dtsch Arztebl 2001; 98(39): A-2526 / B-2155 / C-2019

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LNSLNS Elementare Mängel hinsichtlich der Abklärung der Asthmaerkrankung und der Umsetzung der von den Fachgesellschaften publizierten Therapieempfehlungen bestehen nach den Ergebnissen der AIRE-Studie europaweit. Sie beruht auf einer telefonischen Befragung von 2 800 erwachsenen Asthmapatienten in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Spanien und Italien. Ein Viertel der Patienten musste innerhalb eines Jahres außerhalb der Routineuntersuchungen ihren Arzt, davon zehn Prozent eine Notaufnahme aufsuchen.
Einschränkungen in mindestens einer Aktivität in der vergangenen Woche empfanden 63 Prozent der Patienten (Deutschland: 85 Prozent), 48 Prozent hatten in den letzten vier Wochen Beschwerden bei Belastung, 23 Prozent litten unter Einschränkungen in der Berufswahl und Karriere. In mehr als der Hälfte der Fälle, aber nur bei 20 Prozent der deutschen Studienteilnehmer, war nie eine Lungenfunktionsprüfung vorgenommen worden. 63 Prozent der Patienten hatten ein persistierendes Asthma, aber nur 54 Prozent bekamen eine antientzündliche Medikation, und 23 Prozent erhielten inhalative Glucocorticoide. Über die entzündliche Natur des Asthmas hatten 36 Prozent keine Kenntnisse.
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