ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2001Bundesarbeitsgericht: Zu späte Genesung

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Bundesarbeitsgericht: Zu späte Genesung

Dtsch Arztebl 2001; 98(40): A-2537 / B-2167 / C-2031

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LNSLNS Keine Wiedereinstellung nach langer Krankheit
Wer wegen lang andauernder Krankheit entlassen wird, kann nicht Monate später seine Wiedereinstellung verlangen. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) wies die Klage eines Produktionshelfers ab, der erst mehr als sechs Monate nach seiner Entlassung wieder arbeitsfähig war. Ob es in solchen Fällen überhaupt einen Anspruch auf erneute Beschäftigung geben kann, ließ das BAG offen (Az.: 7 AZR 662/99). Jedenfalls komme dies dann nicht in Betracht, „wenn die überraschende grundlegende Besserung seines Gesundheitszustandes erst lange nach der wirksamen Beendigung des Arbeitsverhältnisses eingetreten ist“. Nach 14 Jahren Arbeit erlitt der Kläger Ende 1995 einen Bandscheibenvorfall und war lange krank. Anfang 1997 kündigte der Arbeitgeber zum 31. Juli. Zu diesem Zeitpunkt war unklar, ob der Produktionshelfer jemals wieder würde arbeiten können. Im Frühjahr 1998 trat eine unvorhergesehene Besserung ein, und der Arbeiter verlangte seine Wiedereinstellung.
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