ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2001Resistenz-Probleme der Tuberkulose in Europa

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Resistenz-Probleme der Tuberkulose in Europa

Dtsch Arztebl 2001; 98(40): A-2562 / B-2203 / C-2048

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LNSLNS Resistenzen gegen Tuberkelbazillen entwickeln sich vor allem bei Patienten, die entweder keine voll wirksame Standardtherapie erhalten, die mit einer Medikamentenkombination über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten durchgeführt werden muss, oder die die Medikamente nicht regelmäßig und über die volle Behandlungsdauer einnehmen. Resistente Erreger können weiter übertragen werden. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes gibt es eine Reihe von Ländern und Regionen, in denen sich besonders rasch Resistenzen ausbreiten. Gefährdet ist besonders Osteuropa; vor allem in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion haben sich die Erkrankungszahlen in den letzten zehn Jahren verdoppelt; multiresistente Tuberkulose-Erreger breiten sich daher mehr und mehr aus.
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