ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2001Terrorismus: Kein neues Blutvergießen

BRIEFE

Terrorismus: Kein neues Blutvergießen

Dtsch Arztebl 2001; 98(40): A-2570 / B-2194 / C-2058

Müller, Sabine

Zum Terroranschlag auf Amerika und dem „Seite eins“-Beitrag „Hexen-Botschaft“ von Norbert Jachertz in Heft 38/2001:
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LNSLNS . . . Amerika und seine Verbündeten sollten einmal die Ursachen dieses Anschlages suchen. Wenn auch der Wahnsinn eines machthungrigen Psychopathen dahinter steht, so hat er doch eine breite heimliche Zustimmung der für uns so andersartigen orientalischen Zivilisation hinter sich. Darüber kann man Experten hören. Ich habe aber den Eindruck, dass Expertenwissen die Politiker wenig interessiert, weil es auch ihnen mehr um Macht geht als um ein friedliches Zusammenleben aller Völker über ihre Wahlperiode hinaus.
Auch ich fühle mich teilweise von Amerikanismen unangenehm berührt, wenn man nur einmal an Film und Fernsehen denkt. Wie dann erst die orientalisch-religiös geprägte Welt! Bestimmt gibt es auch dort, wie bei uns, eine vernünftige stille Mehrheit. Aber die macht eben nicht von sich reden. Man erlebt sie allenfalls als sehr gastfreundlich als Tourist. Ich sehe jedenfalls nicht die Notwendigkeit, dass Amerika jetzt neues Blutvergießen Unschuldiger in Kauf nimmt, um Rache zu üben. Es gibt andere Möglichkeiten, in Ruhe und Würde zu reagieren und damit der Welt die Vorteile der viel zitierten „zivilisierten Welt“ aufzuzeigen als wieder nur zu bomben.
Dr. med. Sabine Müller, Marienhöhe 1a, 15526 Bad Saarow
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