ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2001Heimunterbringung: Mehrbelastung

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Heimunterbringung: Mehrbelastung

Dtsch Arztebl 2001; 98(40): A-2572 / B-2196 / C-2060

Herrmann, Harald

Zu dem Beitrag „Grundrechte bedroht“ von Petra Bühring in Heft 31–32/2001:
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LNSLNS . . . Die Pflegeheime wurden etwa ab Ende der 80er-Jahre mit immer mehr Schwer- und Schwerstpflegefällen belastet, die in einer Hauspflege keine Bleibe mehr hatten. Diese Kranken, von den unruhigen und psychotisch Dementen ganz zu schweigen, wurden ihnen vor allem aus den Kliniken heraus aufgedrängt, häufig ohne ausreichenden Arztbericht und übermedikalisiert.
Die differenzierte Pflege, die diese Kranken benötigen – Parkinson, MS, AMLS, überlebende Opfer übereifriger Reanimateure –, ist im Personalschlüssel und in den finanziellen Zuweisungen nie ausreichend berücksichtigt worden. Als Trost wurden den Heimen nur eine zeitfressende, oft sinnlose Dokumentation aufgebürdet und Vorschriften zur Qualitätssicherung . . .
Dr. med. Harald Herrmann, Pöstenweg 72, 32657 Lemgo
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