ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2001Heimunterbringung: Es gibt keinen Personalschlüssel

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Heimunterbringung: Es gibt keinen Personalschlüssel

Dtsch Arztebl 2001; 98(40): A-2572 / B-2196 / C-2060

Busse, Elfriede

Zu dem Beitrag „Grundrechte bedroht“ von Petra Bühring in Heft 31–32/2001:
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LNSLNS Die katastrophalen Verhältnisse mit dem Verändern des Pflegeschlüssels verbessern zu wollen zeugt von Unkenntnis! Es gibt keinen Personalschlüssel für Pflegeheime: Heimgesetz von 1975, novelliert 1990 (kommentiert Klie „Rechtskunde: Das Recht der Pflege alter Menschen“, Vincentz Verlag).
Als ich 1994 arbeitslos wurde und nach einer Fortbildung zum Med.-Informatiker meine Lage sich nicht änderte, begann ich die berufsbegleitende Ausbildung zur Altenpflegerin. Im nächsten Jahr beende ich die Ausbildung. Auf vier Berufsjahre blicke ich zurück. Die Bilanz ist nicht positiv. Über die Einzelheiten ist Schweigen geboten, das ist unterschrieben worden. Nur die Tatsache, dass über 86 Prozent nach fünf Berufsjahren die Tätigkeit aufgeben bei einer so hohen Arbeitslosigkeit, dürfte jeden Kommentar überflüssig machen. Aber es herrscht Schweigen. Mich trifft es ja nicht, ich werde nie ein Pflegeheim von innen sehen. Vielleicht. Es trifft mehr, als man denkt!
Dr. med. Elfriede Busse, Niederhöchstädter Straße 18, 61449 Steinbach
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