VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2001; 98(40): A-2603 / B-2235 / C-2079

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LNSLNS Bernhard-von-Gudden-Preis 2000 – verliehen als Nachwuchspreis im Fachgebiet Psychiatrie, Dotation: 20 000 DM, gestiftet durch die Firma GlaxoSmith Kline, an drei Preisträger, und zwar an Dr. med. Georg Juckel, Psychiatrische Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München („Akustisch evozierte Potentiale als Indikatoren der zentralen serotonergen Funktion“), an Dr. med. Post, Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München („Neuroprotektive und neurotoxische Mechanismen von Psychopharmaka und der transkraniellen Magnetstimulation“), und an Dr. A. Papassotiropoulos, Psychiatrische Klinik der Universität Zürich („Neue Befunde und Entwicklungen in der Genetik der Demenz vom Alzheimer-Typ“).

Hector-Forschungspreis – gestiftet von der H. W. & J. Hector-Stiftung, Weinheim, im Rahmen des 8. Deutschen Aids-Kongresses für eine wissenschaftliche Arbeit zum Themenkreis „Impfstoffentwicklung gegen die HIV-Infektion“ mit dem Titel: „Dendritische Zellen von Rhesusaffen in Vakzinierungsstudien in vitro und in vivo“, verliehen an Dr. med. Ralf Ignatius, Abteilung für Medizinische Mikrobiologie und Infektions-
immunologie der Freien Universität Berlin (Leiter: Prof. Dr. med. Helmut Hahn). Der Preis ist mit 40 000 DM dotiert.
Essex-Förderpreis Chemosensorik – verliehen im Rahmen der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Olfaktologie/Gustologie der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V., an Dr. med. Antje Welge-Lüssen, HNO-Universitätsklinik Basel. Sie erhielt den mit 1 000 DM dotierten und von der Firma Essex gestifteten Preis in Würdigung ihrer Arbeit mit dem Titel „P 300 als objektive Messgröße der Diskriminationsfähigkeit von Duftstoffen“.
Internationaler Balintpreis – verliehen durch die Deutsche Sektion der Fédération Internationale Balint in Ascona, an drei Medizinstudentengruppen, und zwar an Zsuzsanna Tamas, Ungarn, und Marianne Ergheligiu, Rumänien (1. Preis), an Katalin Ress, Ungarn, und Patricia Simoes, Deutschland (2. Preis), und an Jan Schildmann, Deutschland, und Matteo Zanfra, Italien (3. Preis).

Klinikförderpreis – verliehen durch die Bayerische Landesbank, Dotation: 50 000 DM, an fünf Preisträger. Ausgezeichnet wurden Projekte, die innovative Problemlösungen im Gesundheitswesen umfassen. Den ersten mit 20 000 DM dotierten Preis erhielt das Forscherteam um Dr. med. Ortrud Karg und Dieter Steeb, Asklepios Fachkliniken München-Gauting, die sich mit dem Aufbau eines Kooperationszentrums für Patienten, die an chronischer Atemschwäche leiden, befasst haben.
Der zweite Preis (Dotation: 10 000 DM) ging an die Arbeitsgruppe Dr. med. Michael Buslau, Sanitas-Klinik Inzell, Prof. Dr. med. Beate Baltes und Francis Coway, in Würdigung seines Projektes „Online-unterstützte Schulausbildung von Kindern mit schweren Hautkrankheiten“. Mit dem dritten Preis wurden die Professoren Fichter und Hiller, Klinik Roseneck in Prien, ausgezeichnet. Zielgruppe des von ihnen entwickelten Projektes sind Menschen mit somatoformen Störungen. Außerdem wurde mit dem dritten Preis das Projekt von Dr. Hermann Dormann und Dipl.-Math. Manfred Criegee-Rieck, Medizinische Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg, prämiert. Die beiden Wissenschaftler haben ein Echtzeit-Computer-Monitoring-System entwickelt. Die Träger des dritten Preises erhielten jeweils 5 000 DM.
Den Sonderpreis in Höhe von 10 000 DM erhielt Dr. med. Christian Zugck, Medizinische Klinik der Universität Heidelberg. In Zusammenarbeit mit Kollegen entwickelte er ein Trainingsprogramm für Patienten mit einer chronischen Herzmuskelschwäche.

Forschungsstipendium Anästhesiologie und Intensivmedizin – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V., Dotation: insgesamt 15 000 DM, gestiftet durch die Firma Fresenius-Stiftung, zu gleichen Teilen an Dr. med. Thilo Menges, Oberarzt an der Abteilung Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Universität Gießen, und an Dr. med. Patrick Friederich, Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Menges erarbeitete eine Studie mit dem Titel „Risikostratifizierung polytraumatisierter Patienten mittels Genotypisierung“. Friederich untersuchte im Rahmen der Studie „Kv1. 1 Kanäle des Menschen sind mögliche Zielstrukturen prokonvulsiver Anästhetika“ die molekularpathologischen Wirkmechanismen verschiedener Anästhetika.

Michael-Jäger-Preis – verliehen durch die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) in München, Dotation: 15 000 DM, an Dr. med. Victor Valderrabano (28), seit 1999 an der Universitätsklinik in Basel tätig. Dort absolviert er zurzeit seine orthopädische Weiterbildung zum Facharzt mit dem Schwerpunkt Fußorthopädie. Der von der Firma Orthotech geförderte Michael-Jäger-Preis wurde erstmals 1986 gestiftet zur Würdigung wissenschaftlicher Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Sportorthopädie und Sporttraumatologie. EB
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