ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2001Kindersicherheit: Gefahren aufspüren

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Kindersicherheit: Gefahren aufspüren

Dtsch Arztebl 2001; 98(41): A-2609 / B-2227 / C-2090

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LNSLNS Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kindersicherheit klärt über Unfallgefahren auf.
Der zweite Kindersicherheitstag, der von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Kindersicherheit im Sommer durchgeführt wurde, soll dazu beitragen, die Öffentlichkeit für Unfallgefahren zu sensibilisieren und über Präventionsmöglichkeiten aufzuklären. Schwerpunkt der diesjährigen Aktionen sind Ertrinkungs-, Verbrühungs- und Verbrennungsunfälle, die häufig einen langen Kranken­haus­auf­enthalt zur Folge haben. Langzeitige Traumatisierung oder tödliche Ausgänge sind nicht selten.
Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ertranken im letzten Jahr 56 Kinder, die Zahl der „Beinahe-Ertrinkungsfälle“ liegt fünf- bis zehnmal höher. Bei 40 Prozent der geretteten Kinder bleiben neurologische Schäden, bei 50 Prozent eine Epilepsie.
70 Prozent der Unfälle mit thermischen Verletzungen betreffen Säuglinge und Kleinkinder. Typische Gefahrenquellen sind Gefäße mit heißen Flüssigkeiten, die mit dem Tischtuch oder an elektrischen Zuleitungen heruntergerissen werden können. Mit der DLRG und der Elterninitiative brandverletzter Kinder „Paulinchen“ hat die BAG ein Medienpaket zusammengestellt, das kostenfrei bei der BAG Kindersicherheit, Heilsbachstraße 30, 53123 Bonn, bestellt werden kann.
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