ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2001Fahreignung: Zahl der Gutachten rückläufig

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Fahreignung: Zahl der Gutachten rückläufig

Dtsch Arztebl 2001; 98(41): A-2610 / B-2228 / C-2091

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LNSLNS Auffällige Korrelation mit Fahrerlaubnisverordnung aus dem Jahr 1994
Die bundesdeutschen Begutachtungsstellen für Fahreignung haben im Jahr 2000 117 931 medizinisch-psychologische Untersuchungen durchgeführt – rund 12 400 weniger als im Vorjahr. Auffällig ist, dass der rückläufige Trend mit dem Jahr 1999 begann, zusammen mit In-Kraft-Treten der neuen Fahrerlaubnisverordnung. Kraftfahrer mit verkehrsrechtlichen Auffälligkeiten nutzen die dadurch gegebene Chance der Punktereduktion, vermutet die Bundesanstalt für Straßenwesen. So vermeiden sie eine Fahreignungsprüfung zum Beispiel durch frühzeitige Nachschulungen.
Ungefähr 75 Prozent der medizinisch-psychologischen Untersuchungen findet wegen Alkoholauffälligkeiten statt. Während von den Fahrern mit „allgemeinen Verkehrsauffälligkeiten“ rund die Hälfte wieder für den Straßenverkehr zugelassen wird, sind es von den Alkoholauffälligen nur 36 Prozent.
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