ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2001Internet-Nutzung: „Digitale Spaltung“ befürchtet

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Internet-Nutzung: „Digitale Spaltung“ befürchtet

Dtsch Arztebl 2001; 98(41): A-2612 / B-2229 / C-2092

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LNSLNS CDU/CSU fordert Chancengleichheit im Netz.
Vor dem Hintergrund neuer Studien zur Internet-Nutzung hat die Internet-Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Martina Krogmann, darauf hingewiesen, dass die „digitale Spaltung“ in den letzten zwei Jahren dramatisch zugenommen habe. Die Kluft zwischen kompetenten PC/Internet-Nutzern und „digitalen Analphabeten“ gehe weiter auseinander. Vor allem die unteren Einkommensgruppen, schlecht Ausgebildete, Senioren, Frauen und Bewohner ländlicher Gebiete nutzten das Internet sehr selten. Experten prognostizieren, dass im Jahr 2004 noch 30 Millionen Deutsche vom Internet ausgeschlossen bleiben. Als die größten Zugangshürden zum Internet nennt Krogmann fehlende Medienkompetenz und hohe Kosten. Sie fordert daher die Einführung einer Flatrate sowie mehr Wettbewerb im Ortsnetz und wendet sich gegen pauschale Urheberrechtsabgaben, die die Kosten für Hardware weiter erhöhten. Notwendig seien zudem tragfähige Konzepte für lebenslanges Lernen, Weiterbildung und Umschulung am PC, eine bessere Schulung von Lehrern und die Straffung von IT-Ausbildungsgängen.
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