ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2001Arzneimittel: Profitstreben geht über Menschenleben

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Arzneimittel: Profitstreben geht über Menschenleben

Dtsch Arztebl 2001; 98(41): A-2639 / B-2266 / C-2112

Salzmann, Jan-Peter

Zu dem Beitrag „Afrikanische Schlafkrankheit: Die Karriere eines Medikaments“ von August Stich und Peter Firmenich in Heft 26/2001:
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LNSLNS Der ausgezeichnete Bericht über das Verhalten der internationalen Pharmaziekonzerne bei dem Drama um die Versorgung der afrikanischen Bevölkerung mit dem Mittel Eflornithin gegen die Schlafkrankheit zeigt, mit welcher Brutalität das Profitstreben über die Rettung von Menschenleben gestellt wird . . . Uns Ärzten ist dies jedoch sehr wenig bewusst, da die Pharmaindustrie uns gegen-über stets ein freundliches Gesicht zeigt. Propere Werbung in Fachzeitschriften und betont freundliche Pharmareferenten, gerne zu mancher Bestechung bereit, lassen uns das wahre Gesicht dieser Unternehmen vergessen. Mich lassen die meisten Pharmareferenten in Ruhe, seit ich sie statt aufwendiger Geschenke um Sach- oder Geldspenden für eine Kinderklinik in Mosambik bat . . .
Dr. Jan-Peter Salzmann, Barbarossaplatz 3, 52064 Aachen
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