STATUS

www.aerzteblatt.de

Dtsch Arztebl 2001; 98(41): A-2670 / B-2276 / C-2140

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS „Vorsicht Falle!“ antwortete Dr. Günther Jonitz im DÄ-Internet-Forum „Ausbeutung“ einem Kollegen, der vorschlägt, nach 48 Stunden Bereitschaftsdienst plus Übergabe einfach nach Hause zu gehen; schließlich mache sich
das Krankenhaus strafbar, wenn es Weiterarbeit einfordere. Jonitz:
„Natürlich hat der Arbeitgeber die Pflicht, Minimalstandards einzuhalten. Er muss aber schriftlich
darüber informiert werden, dass katastrophale Arbeitsbedingungen vorliegen. Sonst stellt er sich dumm, und am Ende bleibt ein Übernahmeverschulden auf- seiten des Arztes oder der Ärztin.
Deshalb ist das Spiel ja so perfide: Aus einem Systemfehler und kollektiver Ignoranz der Verantwortlichen wird im Zweifelsfalle das individuelle Versagen eines einzelnen Arztes. Und der hält die Klappe aus berechtigter Sorge vor Sanktion. Also: Missstände melden, gegebenenfalls via Personal- oder Betriebsrat oder über die Ärztekammer/Marburger Bund.“
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.