VARIA: Personalien

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Dtsch Arztebl 2001; 98(41): A-2672 / B-2278 / C-2142

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LNSLNS Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. mult. Ekkehard Grundmann, ehemaliger langjähriger Direktor des Gerhard-Domagk-Instituts für Pathologie der Universität Münster/Westfalen, wurde am 28. September 80 Jahre alt.
Grundmann, in Eibenstock/Erzgebirge geboren, studierte Medizin an den Universitäten Freiburg und Wien. Nach seiner Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Freiburg und einem Studienaufenthalt in den USA ging er 1963 zur Bayer AG nach Wuppertal, wo er bis zu seinem Wechsel an die Universität Münster als Nachfolger des Medizin-Nobelpreisträgers Gerhard Domagk das Institut für Experimentelle Pathologie leitete.
1971 wurde Grundmann auf den Lehrstuhl für Pathologie und Pathologische Anatomie an der Universität Münster/Westfalen berufen. Er leitete das Institut bis zu seiner Emeritierung 15 Jahre lang. Große Verdienste erwarb sich Grundmann unter anderem durch die richtungweisende Einrichtung eines „Knochengeschwulstregisters“ und den Aufbau eines allgemeinen Krebsregisters in Münster.
Professor Grundmann, aus dessen Feder mehr als 300 Veröffentlichungen, insbesondere zur Immun-Pathologie und Onkologie, stammen, zählt zu den führenden deutschen Krebsforschern. Sein Wirken wurde mit zahlreichen Preisen, Orden und Auszeichnungen im In- und Ausland gewürdigt. 1987 erhielt er das Bundesverdienstkreuz, 1993 die Ehrendoktorwürde der Universität Düsseldorf, 1994 die der Universität Concepción in Chile. Von 1984 bis 1996 war Grundmann Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. und von 1970 bis 1980 Vorsitzender der Gesellschaft zur Bekämpfung der Krebskrankheiten Nordrhein-Westfalen e.V. Grundmann hat bei zahlreichen Fortbildungskongressen der Bundes­ärzte­kammer und der Österreichischen Ärztekammer mitgewirkt. Er war vom Oktober 1977 bis September 1986 Fachredakteur in der medizinisch-wissenschaftlichen Redaktion des Deutschen Ärzteblattes (Köln). EB
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