VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2001; 98(41): A-2673 / B-2279 / C-2143

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Wilhelm-Feuerlein-Forschungspreis – verliehen durch die gemeinnützige Prof. Dr. Matthias Gottschaldt-Stiftung zur Förderung der Suchtforschung und Suchttherapie, Dotation: 15 000 DM, zur Auszeichnung von zwei wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Forschung über substanzgebundene Abhängigkeiten. Der Preis im Bereich Grundlagenforschung ging an Privatdozent Dr. med. Andreas Heinz, leitenden Oberarzt der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin der Universität Heidelberg/Mannheim (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim), für seine Arbeit: „Die Rolle der serotonergen Funktionsstörung in der Entstehung und Aufrechterhaltung der Alkoholabhängigkeit“. Im Bereich der Anwendungsforschung und Versorgungsepidemiologie ging der Preis an die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. med. Ulrich John, Direktor des Instituts für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität Greifswald, in Würdigung mehrerer wissenschaftlicher Arbeiten zum Themenkomplex der Häufigkeit alkoholbezogener Störungen in der Krankenversorgung und Konsequenzen für die Behandlung alkoholabhängiger Patienten.

Ausbildungsstipendium „Junge Wissenschaft“ – verliehen durch die Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung e.V. (DCCV), Dotation: 15 000 DM, an Alexander Schwarz, Universität des Saarlandes, Homburg/Saar. Der Doktorand am Universitätsklinikum erhielt das Stipendium zur Förderung seines Forschungsvorhabens über „Charakterisierung und Funktion kalziumabhängiger Signaltransduktionsmechanismen in intestinalen T-Zellen bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darm­er­krank­ungen“. Das DCCV-Ausbildungsstipendium wird seit 1998 jährlich zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verliehen.

Deutscher Aids-Preis – verliehen durch die Deutsche Aids-Gesellschaft e.V. im Rahmen des 8. Deutschen Aids-Kongresses am 4. Juli in Berlin, Dotation: 20 000 DM, gestiftet durch die Firma Essex Pharma, an Prof. Dr. med. Winfried Siffert, Universitätsklinikum Essen, für seine Arbeit „Enhanced Progression to Aids Associated with the G protein g3 Subunit 825T Allele“.
Der Deutsche Aids-Sonderpreis 2001, dotiert mit 5 000 DM, gestiftet durch die Firma Essex Pharma, ging an Prof. Dr. med. Mariam Klouche, Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart, für die Arbeit „Human herpesvirus 8 derived viral interleukin-6 induces PTX3 expression in Kaposi’s sarcoma“.

Perthes-Preis – verliehen durch die Deutsche Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie e.V., Dotation: 5 000 DM, zu gleichen Teilen an die Autoren A. Ilg, T. D. Böhm, A. Werner, F. Gohlke in Würdigung ihrer Arbeit mit dem Titel „Auswirkungen der Laser- und thermisch induzierten Kapselschrumpfung auf Kollagentextur und terminalen Nervenendigungen in der humanen Schultergelenkkapsel“ und an die Autoren H. K. Gansen, U. Irlenbusch in Würdigung ihrer Arbeit mit dem Titel „Die neuromuskuläre Insuffizienz der Rotatorenmanschette muskelbioptischer Untersuchungen zum funktionellen Impingement des Schultergelenkes“.

Orphan Europe Journalistenpreis – verliehen im Rahmen der 97. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin e.V., an Dr. med. Regina Albers für ihren am 5. Februar 2001 im Focus-Magazin erschienenen Beitrag „Seltene Krankheiten – Vom Fortschritt vergessene Kinder“ (Dotation: 10 000 DM). Die Jury prämierte damit eine „herausragende journalistische Arbeit, die sich durch sorgfältige Recherche, einfühlsame Aufbereitung des Themas und allgemein verständliche Vermittlung komplexer Zusammenhänge auszeichnet“. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema