ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSPraxis Computer 5/2001Bibliotheken in der Krise: Access to Research

Supplement: Praxis Computer

Bibliotheken in der Krise: Access to Research

Dtsch Arztebl 2001; 98(41): [1]

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS D as Internet als universelle Enzyklopädie und digitale Bibliothek, die Wissensinhalte global zum Abruf bereithält, ist ein Gedanke, der auch unter Wissenschaftlern viele Anhänger hat. Als Ergebnis der WHO-Initiative „Access to Research“ (www.who.int/library/index.en.shtml) wollen einige große Fachverlage, darunter auch Springer, Heidelberg, Anfang 2002 damit beginnen, ärmeren Ländern einen kostenfreien oder -reduzierten Internet-Zugriff auf ihre Publikationen zu ermöglichen. Vielen Biowissenschaftlern und Ärzten geht
das nicht weit genug: Sie fordern, dass Originalartikel generell schnellstmöglich und kostenfrei in einer „Public Library of Science“ online verfügbar gemacht werden, und drohen den „nur am Profit orientierten“ Verlagen mit Boykott und mit dem Aufbau eines eigenen, frei zugänglichen Online-Archivs. Erste Schritte auf dem Weg zur „Wissensgesellschaft“ – doch viele Fragen sind noch offen. Hierzu zählt das Problem der wissenschaftlichen Kommunikation, wie mehr veröffentlicht werden kann, ohne dass zugleich mehr gelesen werden muss. Die mit dem Internet gegebenen Möglichkeiten der intelligenten Verbreitung wissenschaftlicher Information werden nicht genutzt – nicht zuletzt auch deshalb, weil in vielen Ländern die technischen Voraussetzungen fehlen. Heike Krüger-Brand
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