ArchivDÄ-TitelSupplement: ReisemagazinReisemagazin 2/2001CS Aida kreuzt in der Karibik: Zu den „Inseln über dem Wind“

Supplement: Reisemagazin

CS Aida kreuzt in der Karibik: Zu den „Inseln über dem Wind“

Dtsch Arztebl 2001; 98(42): [10]

Amann, Erika

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LNSLNS Winter ade bei Me-
ringue Sound, kühlen Rum-Drinks und 30 Grad in der Dominikanischen Republik. Clubschiff Aida mit rotem Kussmund am Bug, stattliche 40 Meter (und 11 Decks) hoch und so lang wie zwei Fußballfelder, ankert im Winter im Hafen von Santo Domingo, der ältesten Kolonialstadt in der Neuen Welt. Von hier kreuzt der Club auf See im Wochen-Turnus auf zwei Routen zu den Antillen über dem Wind. Die Törns sind gut miteinander beziehungsweise mit Strandanschluss am Punta Cana Beach oder nahe der Walkinderstube von Samana zu kombinieren. Auf Landgängen und amüsanten Seetagen an Bord gilt als Gäste-Motto „tun und lassen, was man will“. Alter Kreuzfahrerhabitus wie Kapitänsdinner und aufwendige Abendgarderobe sind out, dafür Freizeitlook in. Der Clubschiff-Kapitän tritt mit seinen Offizieren und Clubchef Ernie (aus Andernach) abends lieber in einer Show an Deck und im Bordtheater auf (750 Plätze). Dann schmettert die Stimmungskanone Ernie aus voller Brust: „Marmor, Stein und Eisen bricht . . .“
Fitnesszentrum
Vom Fitnessfelsen der Sportler auf Deck 9 starten Segler, Surfer, Taucher und Wanderer in kleinen Spezialgruppen zum ersten Landgang; für Biker ist diesmal die Insel Tortola zu bergig. Sie marschieren lieber durch Regenwald mit auf den steilen Mount Sage. Oben ist der Rundblick auf sämtliche 52 British Virgin
Islands imposant. Einst wa-
ren sie Unterschlupf für Piraten.

Aus dem Hinterhalt eroberte sie Francis Drake für England. Prompt adelte Elisabeth I. den Piraten. An weißen Gestaden mit wiegenden Palmen reihen sich heute Luxushotels, in den Häfen warten die exklusivsten Seglertreffs der Welt, und für Taucher sind historische Schiffswracks ein Dorado. Den Surfern bläst auf Tortola der Wind an der Apple Bay mächtig in die Segel. Ihre Bar Bomba Shack ist die bizarrste Kneipe der Karibik, nur aus Strandgut gezimmert. Vom Hafen in Roadtown aus erreicht der Entdeckungsfreudige mit einem Katamaran oder Boot auch die einzige „Freie Piraten-Republik der Welt“ – am besten mit Badehose. Das Piratenland ist eine von Tortolas kleinen Sandinseln mit gutem Badestrand und Tauchrevier vor einem karibisch-bunten Lokal samt Mini-
Pension.
Ziegenherden strolchen auf der Vulkan-Inselschönheit St. Kitts durch das Hauptstädtchen Basseterre; der Strand von Frigate Bay glitzert wie schwarzer Obsidian. Ob ihrer gigantischen Festung Brimstone Hill wird die Insel
„Gibraltar der Karibik“ genannt.
Lieblingseiland der Briten war und ist Antigua („die Alte“). Sie entsandten sogar ihren Seehelden Lord Nelson, um ihre Zucker- und Rum-Schiffe zu sichern. Gegen damals grassierendes Gelbfieber „verordnete“ er seinen Seeleuten wöchentlich eine Flasche Gratis-Rum. Insulaner spielen leidenschaft lich Warri mit Bohnen oder Domino in ihren bunten Holzhütten. Ein Meer wie Champagner an 365 Buchten lockt viele Promis nach Antigua. Sie residieren wie Martina Navratilova, Whitney Houston oder Liza Minelli
im St. James Club, einer Insel-Luxusbleibe. Unentdeckt und ursprünglich dagegen die Insel Dominica, 771 qkm groß. Altmodisch die wet-
tergeschundenen Holzhäuser und Hüttchen um den Markt in Roseau. Schwarze Lavastrände. Flussfahrten durch Dschungel, Berge, überwuchert von Regenwald, in drei Nationalparks.
CS Aida vita: Premiere im Mai
Erholsam und abwechslungsreich die Seetage an Bord. Sich gemütlich treiben lassen, im kippelnden Deckstuhl träumen, nachmittags Siesta in der wohnlich-modernen Kabine halten, ins Theater gehen, an der Bar den Abend verplaudern, in der Disko tanzen. Andere brauchen ständig Action: Joggen morgens auf dem Parcours ums Schiff, lieben Krafttraining und Massage mit Meerblick nach der finnischen Sauna. Finden Spaß an Aerobic und
Jazzdance. Über eines sind sich alle einig: Aidas Spezialitäten aus der Erlebnisküche und die opulenten Buffets sind Spitze. Jeder nimmt sich, was er mag, und knüpft schon beim Essen und Trinken Kontakte mit vielen netten Leuten, weil auch die lästige Sitzordnung passé ist. Auf dem Clubschiff kann man eben tun und lassen, was man will.
Wie bei dem Erfolg zu erwarten, gibt es bald Nachwuchs: Im Mai 2002 sticht „Aida vita“, das neue Schwesterschiff der CS Aida, in Hamburg zur Jungfernreise nach Kreta in See. Einen ganzen Sommer schippert es von Kreta aus zwischen Orient und Okzident. Erika Amann

Reise-Tipps: Ab 16. November 2001 bis 5. April 2002 vierzehntägig CS-Aida. Route cara 1: Santo Domingo – Seetag – Tortola/Roadtown – St. Kitts/Basseterre – Antigua/St. John’s – Dominica/Roseau – Seetag – Santo Domingo mit Flug ab München oder Düsseldorf, Außenkabine A pro Person ab 2 065 A, Außenkabine B Single 2 145 A, Kind 2 bis 15 Jahre in Elternkabine 650 A, Zuschlag für Condor Comfort Class 750 A.
Route cara 2: Ab 23. November 2001 bis 29. März 2002 vierzehntägig: Santo Domingo – Seetag – St. Vincent/Kingstown – Barbados/Bridgetown – Trinidad/Port of Spain – Grenada/Santo George’s – Seetag – Santo Domingo.
Preise wie vor cara 1.
Zu buchen in Reisebüros und bei Seetours, Frankfurter Straße 233, 63263 Neu-Isenburg, Telefon: 0 61 02/8 11-0 01, Fax: 0 61 02/8 11-9 20. Internet: www.aida.de
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