ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2001Psychotherapie: Nutzen für die Volkswirtschaft

AKTUELL

Psychotherapie: Nutzen für die Volkswirtschaft

Dtsch Arztebl 2001; 98(42): A-2680 / B-2285 / C-2148

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Psychologenverband gegen Aufspaltung des GKV-Leistungskatalogs

Vor einer Aufspaltung von Leistungen der Gesetzlichen Krankenversichung (GKV) in Grund- und Wahlleistungen warnt der Berufsverband Deutscher Psychologen e.V. (BDP). Reformvorschläge zur Finanzierung des Gesundheitssystems sehen Einsparpotenzial, würde die Psychotherapie, neben anderen Leistungen, als Wahlleistung aus der GKV ausgeklammert.
„Die Öffentlichkeit wird in die Irre geführt mit der Behauptung, so ließen sich Mittel in nennenswerten Größenordnungen einsparen“, sagte Fredi Lang vom BDP. Im Gegenteil könne durch psychotherapeutische Behandlungen gespart werden. Er verwies auf eine Studie aus der Schweiz, die die Föderation der Schweizer Psychologen (das Pendant zum BDP) bei der Baseler Firma Health Econ in Auftrag gegeben hatte. Nach Ansicht der Gesundheitsökonomen ließe sich durch Psychotherapie rund eine Milliarde Franken jährlich bei somatischen Behandlungen einsparen. In der Schweiz ist Psychotherapie von der Grundleistung ausgenommen und muss privat finanziert werden. Psychotherapie sei „keine Luxusbehandlung“ und müsse in Deutschland weiter solidarisch finanziert werden, forderte der BDP.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema