ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2001RSA: Zahl der Krankenkassen reduzieren

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RSA: Zahl der Krankenkassen reduzieren

Dtsch Arztebl 2001; 98(42): A-2712 / B-2308 / C-2172

Metzler, Claus

Zu den Beiträgen zur Reform des Risiko­struk­tur­aus­gleichs „Kassenärzte befürchten Systemwandel“ von Heike Korzilius in Heft 31–32/2001 und „AOK und Ersatzkassen machen Druck“ von Heike Korzilius in Heft 33/2001:
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LNSLNS Wer von den noch gut verdienenden Kollegen zahlt mir einen Risiko­struk­tur­aus­gleich?
Nun aber zum Ernst. In der Wirtschaft geht jeder Betrieb, der nicht kostendeckend arbeitet, Pleite. Dieses Gesetz von Einnahmen und Ausgaben wird durch den Risiko­struk­tur­aus­gleich bei den Krankenkassen konterkariert. Auch die Disease-Management-Programme bedeuten lediglich erneut eine Umverteilung, da in anderen Bereichen eingespart werden muss, wenn nicht zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt wird, beispielsweise durch Halbierung des Mehrwertsteuersatzes für Arzneimittel oder Ausgrenzung von Leistungen. Bei Befolgung des Gesetzes würde viel erreicht werden. Die Zahl der Krankenkassen von derzeit 630 mit Tausenden Filialen würde sich reduzieren. Sie ist aufgrund der Möglichkeiten unserer Großrechenanlagen viel zu hoch, absolut unnötig und eine reine Arbeitsbeschaffung. Vielleicht sollte man auch einmal über Fusionen nachdenken. Durch die Senkung der Zahl der Krankenkassen würden enorme Verwaltungskosten eingespart. Das Risiko teurer Patienten würde sich von selbst regeln.
Warum wird diese Sparmöglichkeit weder von der Politik noch von unseren Standesvertretern intensiver diskutiert?
Dr. Claus Metzler, Karlstraße 12–14, 51143 Köln
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