VARIA: Personalien

Geburtstag

Dtsch Arztebl 2001; 98(42): A-2745 / B-2339 / C-2195

EB

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LNSLNS Prof. Dr. med. Walter Brandstädter, Facharzt für Blut-spende- und Transfusionswesen, ehemaliger Direktor des Instituts für Blutspende- und Transfusionswesen der Medizinischen Akademie Magdeburg, Ehrenpräsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, wird am 21. Oktober 70 Jahre alt.
Walter Brandstädter wurde am 21. Oktober 1931 in Lyck/ Ostpreußen geboren. Das Abitur legte Brandstädter im Jahr 1952 ab; danach studierte er von 1952 bis 1957 Medizin in Jena und Magdeburg. Nach dem Staatsexamen an der Medizinischen Akademie Magdeburg im Jahr 1957 wurde er im gleichen Jahr zum Dr. med. promoviert. Bereits während seiner ersten Jahre der Berufstätigkeit und während der Erarbeitung seiner Dissertation wandte er sich seinem späteren wissenschaftlichen und beruflichen Schwerpunkt, der Transfusionsmedizin, zu. Nach kurzer beruflicher Tätigkeit in klinischen Fächern führte ihn der Weg in die theoretische Medizin. Brandstädter absolvierte seine Weiterbildung im Fach „Bakteriologie und Serologie“.
Walter Brandstädter hat sich große Verdienste um den organisatorischen und wissenschaftlichen Auf- und Ausbau der Transfusionsmedizin in der damaligen DDR erworben. Dabei wirkte er maßgeblich an der Profilierung dieses relativ neuen wissenschaftlichen Fachgebietes mit, insbesondere bei der Erarbeitung der Inhalte und der Anforderungen für die Weiterbildung im Fachgebiet „Blutspende- und Transfusionswesen“.
Im Jahr 1972 wurde Walter Brandstädter zum Honorardozenten für Blutspende- und Transfusionswesen und 1977 zum Honorarprofessor an der Medizinischen Akademie Magdeburg berufen. Er war von 1969 bis 1971 Vorsitzender der Gesellschaft für Hämatologie und Transfusionsmedizin der DDR, seit 1973 Mitglied der Arzneibuchkommission der DDR.
Professor Brandstädter wurde 1995 zum Vizepräsidenten der Bundes­ärzte­kammer und des Deutschen Ärztetages gewählt. Das Amt des Präsidenten der Ärztekammer Sachsen hatte er von 1990 bis 1999 inne. Unter seiner souveränen Führung und seinem engagierten Wirken erfolgte der Auf- und Ausbau moderner Verwaltungsstrukturen dieser Kammer. Beim 104. Deutschen Ärztetag im Mai 2001 in Ludwigshafen wurde er mit der Paracelsusmedaille der deutschen Ärzteschaft geehrt. EB
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