VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2001; 98(42): A-2746 / B-2340 / C-2196

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Young Investigator Preis – verliehen durch das American College of Endocrinology, an Dr. med. Christian A. Koch,
Oberarzt für Endokrinologie an den National Institutes of Health, Bethesda, Maryland, USA. Titel der Arbeit: „Survivin: A novel neuroendocrine marker for pheochromo-cytoma“. In San Antonio, Texas, wurde Dr. Koch im Rahmen einer Konvokation mit dem Titel „F.A.C.E.“ (Fellow of the American College of Endocrinology) ausgezeichnet. Dr. Koch beschäftigt sich mit der molekularen Pathogenese von neuroendokrinen Tumoren in Zusammenarbeit mit Dres. Chrousos, Pacak, Vortmeyer, und Zhuang an den National Institutes of Health.

UKBF-Barmer-Preis für Medizinberichterstattung – verliehen durch das Universitätsklinikum Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin und durch die Barmer Ersatzkasse, Landesgeschäftsstelle Berlin. Preisträger sind: Dr. Michael Brettin, Berliner Kurier (1. Preis), in Würdigung seines Beitrags über die Alzheimer-Krankheit. Der 2. Preis ging an Volkart Wildermuth, in Würdigung seines Beitrags im Deutschlandfunk über das Thema Transplantationsmedizin.
Der UKBF-Barmer-Preis für Medizinberichterstattung ist erneut ausgeschrieben worden (Dotation: 7 500 DM). Ausgezeichnet werden Arbeiten, die zwischen dem 12. Dezember 2000 und dem 1. November 2001 erschienen sind, und richtet sich an alle in Berlin oder Brandenburg ansässigen Journalistinnen und Journalisten oder Redaktionen, die in der Region oder bundesweit berichten. Anforderung der Ausschreibungsbedingungen und Bewerbungen an die Barmer Ersatzkasse, Stichwort: „UKBF-Barmer-Journalistenpreis“, Axel-Springer-Straße 44–47, 10969 Berlin, Telefon: 0 30/25 33-13 41 oder MWM-Vermittlung/UKBF-Pressestelle, Kirchweg 3 B, 14129 Berlin, Telefon: 0 30/8 03 96 86, Fax: 0 30/8 03 96 87, E-Mail: mwm @mwm-vermittlung.de

Christian-Lauritzen-Preis – der Deutschen Menopause Gesellschaft e.V. (www.menopause-gesellschaft.de), verliehen anlässlich der 5. Jahrestagung in Dresden am 22. September, an Dr. med. Volker Viereck, Universitäts-Frauenklinik Göttingen, in Würdigung der Arbeit „The phytoestrogen genistein stimulates the production of osteoprotegerin by human trabecular osteoblasts“.
Diese experimentelle, präklinische Arbeit zeigt, dass das Phyto-Östrogen Genistein Eigenschaften aufweist, die eine antiresorptive Wirkung am Knochen nahe legen. Genistein ist in zahlreichen Nahrungsmitteln, zum Beispiel Sojaprodukten, enthalten.

Arnold-Rikli-Preis – verliehen von der Light Foundation, Atlanta/USA, Dotation: 12 000 US-$, an Dr. med. Rolfdieter Krause, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Naturheilkunde des Fachbereichs Humanmedizin der Freien Universität Berlin/Universitätsklinikum Benjamin Franklin. Die Auszeichnung wurde Krause anlässlich des Internationalen Symposions „Biological Effects of Light“ im Juni in Boston verliehen. Krause gelang es als Leiter der Arbeitsgruppe, „Medizinische Heliotherapie und biopositive Wirkungen der UV-Strahlung“ nachzuweisen, dass durch die Bestrahlung mit Sonnenlicht hoher Blutdruck gesenkt werden kann.

Hans-Roemer-Preis – verliehen durch das Deutsche Kollegium für Psychosomatische Medizin e.V., an Dr. med. Dr. Norbert Gulke, Universitätsklinikum Ulm („Gibt es gute Krankheitsbewältigung? Über die Beziehung von Coping und Langzeitüberleben bei Knochenmarkstransplantation“), und an Priv.-Doz. Dr. med. Gerhard Schmitt-Ott, Medizinische Hochschule Hannover („Das sichtbare und das unsichtbare Stigma: Stigmatisierung bei der Psoriasis vulgaris und bei psychosomatischen Erkrankungen“).
Der Promotionspreis 2001, den das Deutsche Kollegium für Psychosomatische Medizin gemeinsam zusammen mit der Stiftung Psychosomatik und Sozialmedizin, Ascona, ausschreibt, ging an Dr. med Florian Bosse, Göttingen („Zur therapeutischen Nutzung von Placeboeffekten im Rahmen einer schmerztherapeutischen Behandlung mit transkutaner elektrischer Nervenstimulation“), und an Dr. med. Antonius Schneider, Heidelberg („Angst, Depressivität und Krankheitskontrollüberzeugung vor und nach Herztransplantation unter Berücksichtigung klinischer und psychosozialer Befunde“).

Essex-Förderpreis Chemosensorik – verliehen anlässlich der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Olfaktologie/Gustologie der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V., Dotation: 1 000 DM, an Dr. med. Antje Welge-Lüssen, HNO-Universitätsklinik Basel, in Würdigung ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit dem Titel „P 300 als objektive Messgröße der Diskriminationsfähigkeit von Duftstoffen“. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema