ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2001Medizintechnologie: Fortschritt als Kostensparer

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Medizintechnologie: Fortschritt als Kostensparer

Dtsch Arztebl 2001; 98(43): A-2765 / B-2373 / C-2205

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Zweiter „Innovationskongress“
des Bundesverbandes Medizintechnologie

Gerade durch neue Behandlungsmethoden der Medizintechnologie sind langfristige Kosteneinsparungen möglich. Darin war man sich beim „Innovationskongress“ des Bundesverbandes Medizintechnologie e.V. (BVMed) einig. Das Treffen unter dem Motto „Patienten und innovative Medizintechnologie im Spannungsfeld von Budgetierung und Rationierung“ fand am 26. September in Berlin statt.
Die rasche Einführung medizintechnischer Innovation sei auch ökonomisch sinnvoll, erklärte Prof. Dr. med. Heinz-Peter Schultheiss, Ärztlicher Direktor der Berliner Universitätsklinik Benjamin Franklin. Zwar nähmen kurzfristig die Kosten zu, langfristig mit Blick auf den gesamten Behandlungsfall aber nähmen sie ab. Ein Verhalten, das nicht auf Innovation setze, sei unethisch. Prof. Dr. med. Ludger Seipel, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Tübingen, verdeutlichte die Problematik am Beispiel der Herzschrittmacher. Neue Dreikammer-Stimulationssysteme könnten auch Patienten mit schwerster Herzinsuffizienz eine Herztransplantation ersparen. Problematisch sei abrechnungstechnisch allerdings die Begrenzung der Zahl der implantierten Schrittmacher. Sie werde der Bevölkerungsentwicklung nicht mehr gerecht.
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